Recorded & Publishing

Officer rüstet auf

Rechtzeitig zur Popkomm. und zum Saisongeschäft wartet die Software-Firma Officer mit zwei Erweiterungsmodulen für ihre Label-Software auf. Neben einem integrierten Webshop können Officer-Nutzer künftig auch auf individualisierte Promo-CDs zurückgreifen.

Rechtzeitig zur Popkomm. und zum Saisongeschäft wartet die Software-Firma Officer mit zwei Erweiterungsmodulen für ihre Label-Software auf. Die bislang rund 170 Firmen, die im GSA-Bereich mit dem Officer-System arbeiten, können künftig einen Webshop betreiben, dessen Content-Management nicht online, sondern direkt aus der Officer-Software heraus betreut werden kann. Eine Anbindung an das „Betriebssystem der Labels“ ermöglicht die Pflege von Teasertexten, Produktbildern, Soundfiles, etc. ohne permanente Online-Verbindung. Somit könnten laut Officer-Chef Rudolf Chelbea Label-Mitarbeiter neben dem Tagesgeschäft wie Lizenz-/GEMA-Abrechnung, Promotion-Management oder Warenwirtschaft auch die Mailordergeschäfte mit dem System betreuen. Das Webshop-Modul wird für voraussichtlich ab 1000 Euro zu haben sein, Stammkunden wie die Labels Lado, Trikont, Compost oder Chrom werden bereits im Herbst ihr Versandgeschäft damit betreiben. Zudem kooperiert Officer mit Oliver Elm Marketing (OEM) in Saarbrücken. Über eine intelligente Verknüpfung mit der Officer-Software können Labels künftig individualisierte, mit Watermarking geschützte CDs an ihre Promotion-Verteiler versenden. Die Kosten pro etikettierter Individual-Promo belaufen sich auf etwa sieben Euro. Gleichzeitig fungiert OEM als Presswerk für On-Demand-Angebote: Wer seinen Kunden online vergriffene Titel, Sonderauflagen oder Label-Compilations bieten will, kann diese in Kleinauflage über die Officer-Software bei OEM pressen lassen.