Mit einem Gesamtumsatz von 234 Mio. Euro verzeichnete der österreichische Musikhandel ein Minus von 6,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mit einem Rückgang von nur noch zwei Prozent erwiesen sich die letzten drei Monate des Jahres 2004 aber als bestes Quartal der letzten vier Jahre. Anfang 2005 verbuchte das österreichische Musikgeschäft sogar erstmals wieder ein Plus.
„Ein durchwachsenes Jahr mit Happy End“, bilanziert denn auch Franz Medwenitsch, Geschäftsführer der IFPI Austria. „Österreichische Produktionen liegen im Spitzenfeld der Charts und mit Musikangeboten im Internet und übers Handy können wieder junge Käufer angesprochen werden. Es ist noch ein weiter Weg, aber es gibt Gründe für einen vorsichtigen Optimismus.“
Ein Umsatzplus von 40 Prozent entfiel auf den Verkauf von Musik-DVDs. Mit einem Marktanteil von sieben Prozent ist das Format bereits der zweitstärkste Umsatzträger nach den CD-Alben mit 89 Prozent und vor der CD-Single mit nur noch drei Prozent. Für das laufende Jahr ist laut Medwenitsch mit einer weiteren Marktstabilisierung zu rechnen, ab 2006 peilt die IFPI wieder ein leichtes Wachstum an.






