Nach einem Jahr Vorbereitungszeit nimmt am 4. Juli der Österreichische Musikfonds seine Arbeit auf. Der Fonds ist eine Initiative zur Förderung professioneller österreichischer Musikproduktionen und zur Stärkung des Kreativstandorts Österreich. Damit soll auch die Verbreitung und Verwertung österreichischer Musik im In- und Ausland unterstützt werden. Gefördert werden bis zu 50 Prozent der Produktionskosten, bei einer maximalen Fördersumme von 50.000 Euro pro Projekt.
Am 4. Juli startet zudem der erste Call des neu aufgebauten Musikfonds, der bis 2. September läuft. Alle bis dahin eingelangten und den Förderrichtlinien entsprechenden Einsendungen werden einer Jury zur Begutachtung vorgelegt. Diese ist besetzt mit Felicitas Hager (GoTV), Christian Kolonovits (Musiker/Produzent), Peter Kranner (Kommunikationsgruppe Publicis), Markus Lidauer (austro mechana/SKE), Bernd Rengelshausen (RS-Künstlermanagement) und Wolfgang Schlögl (Musiker/Produzent); Ersatzmitglieder sind Lisa Ulrich (Xpress), Klaus Waldeck (Musiker/Produzent) und Andy Zahradnik (music control).
In einer Informationsveranstaltung am 7. Juli in der Wirtschaftskammer Wien können sich Interessierte über die Förderrichtlinien und Einreichmodalitäten informieren. Am 8. Juli wird die Gründung des Musikfonds mit einer Kick-Off-Party unter dem Motto „Celebrate Austrian Music“ in den Wiener Rosenhügelstudios gefeiert. Den musikalischen Rahmen zu diesem Event schaffen Live-Auftritte von Sodastar, Tyler und Zweitfrau sowie eine DJ-Line mit Bionic Kid (Waxolutionists), SuperSultan & Mike Burns.
Der Musikfonds ist mit jährlich 600.000 Euro dotiert und wird vom Bundeskanzleramt und namhaften Institutionen des österreichischen Musiklebens wie AKM/GFÖM, austro mechana/SKE, IFPI Austria, ÖSTIG, WKÖ/Fachverband der Audiovisions- und Filmindustrie, Veranstalterverband Österreich als public-private Partnership gemeinsam finanziert. Alle Informationen zum Fonds und zu den Veranstaltungen sind ab sofort unter der Website des Fonds abrufbar.






