Recorded & Publishing

Österreichische Branche fordert mehr Radio-Airplay

Die Diskussion um eine Quotenregelung im österreichischen Radio weitet sich aus: Im Vorfeld einer ORF-Gesprächsrunde fordern Musiker, Produzenten und Branchenvertreter eine verstärkte Berücksichtigung heimischer Musik im Programm öffentlich-rechtlicher Sender.

Nach der parlamentarischen Enquête „ZukunftsMusik“ Anfang Juni und einem Vorstoß der österreichischen EU-Abgeordneten Karin Resetarits weitet sich die Diskussion um eine Quotenregelung im österreichischen Radio aus: Der ORF-Hörfunkdirektor Dr. Willy Mitsche hat für kommenden Freitag, den 27. Juni, Branchenvertreter zu einer Gesprächsrunde eingeladen. Musikschaffende, Produzenten und Interessenvertreter fordern gegenwärtig mit der Initiative „SOS Musikland“ eine verstärkte Berücksichtigung heimischer Musik im Programm öffentlich-rechtlicher Sender und haben auf der entsprechenden Internet-Plattform bisher über 3000 Unterschriften gesammelt. Zu den Unterstützern zählen Organisationen und Interessenverbände wie die Musiker-Komponisten-AutorenGilde, der Österreichische Musikrat, der Verband unabhängiger Tonträgerunternehmen (VTMÖ) und die IFPI Austria.

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