Recorded & Publishing

O-Ton: Wolfgang Hanebrink zieht nach 100 Tagen erste Bilanz

Erst im Sommer 2005 wechselte er aus der Konsumgüterindustrie ins Musikgeschäft. Anfang Mai 2008 übernahm Wolfgang Hanebrink als Head of Commercial Development & Chairman die Leitung von EMI Music in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Im Gespräch mit MusikWoche-Redakteur Knut Schlinger nimmt Hanebrink Stellung zu geschäftlichen Erfolgen, neuen Strukturen und der Aussagekraft von Chartsanteilen.

MusikWoche: In knapp drei Jahren vom Epson-Vertriebsspezialisten zum Chef von EMI Music GSA – hätten Sie diese Entwicklung im Sommer 2005 so erwartet? Wolfgang Hanebrink: Ich habe im August vor genau drei Jahren bei EMI Music angefangen. Schon bei meinem Einstieg war mir klar, wie die aktuelle Lage im Musikgeschäft aussieht. Diese Umbruchstimmung hält weiter an, sie bietet aber für jeden, der in dieser Branche arbeitet, Chancen und Risiken. Ich habe in den vergangenen drei Jahren unglaublich viel gelernt, das ist auch das, was mich für diese Aufgaben so motiviert. Deshalb bin ich froh um all die Erfahrungen, die ich hier gemacht habe. Vor allem in den Bereichen Marketing und Vertrieb liegen weitere spannende Aufgaben vor uns. Dabei helfen mir manchmal sicher auch meine früheren Erfahrungen aus dem Konsumgüterbereich. Aber hätte mir jemand vor drei Jahren gesagt, dass meine Entwicklung als Newcomer in der Musikbranche einen derartigen Verlauf nimmt, hätte ich ihn für verrückt erklärt.

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