MusikWoche: Was führte zu der Entscheidung, die EMAs in der Münchner Olympiahalle auszurichten? Richard Godfrey: München ist eine der schönsten Städte in Europa, deswegen ist es sinnvoll, dass eines der besten Events in diese Stadt kommt. Ich persönlich wollte die Veranstaltung schon seit vielen Jahren in die Olympiahalle holen, denn die Halle ist eine Ikone mit Charme und Geschichte. Man kommt sich dort vor, als reise man zurück in die 70er-Jahre. Bereits 2001 führten wir Gespräche und ich selbst war vor zehn Jahren erstmals da, um die Betreiber für die EMAs zu begeistern. Aber das Problem war, dass dort immer sehr viele Veranstaltungen über die Bühne gehen, wir brauchen die Halle aber inklusive Aufbau und Proben für acht bis neun Tage.
O-Ton Richard Godfrey: Der Produzent der MTV European Music Awards über das neue Showkonzept
Richard Godfrey, der langjährige Produzent der MTV Europe Music Awards (EMAs), hat sich persönlich dafür eingesetzt, die Show in diesem Jahr nach München zu holen. Im Gespräch mit MusikWoche-Redakteur Dietmar Schwenger erklärt er, wie ein neues, pan-europäisches Konzept die Preisverleihung attraktiver machen soll.






