MusikWoche: Waren die ersten Monate Ihrer Arbeit anstrengend? Ina Keßler: Die ersten zwei Monate bestanden vor allem aus Organisieren, Organisieren und noch mal Organisieren – die gemeinnützige GmbH aufstellen, die Möbel und Technik besorgen, die Räumlichkeiten suchen, das Personal. Oft genug habe ich, wie vermutlich alle anderen auch, dabei gefragt: Wo ist denn hier eigentlich die Musik? Dann haben wir natürlich an den Förderbedingungen gearbeitet; viele Kriterien haben wir immer wieder neu geprüft. Es gab viele Diskussionen, natürlich auch kontroverse, denn der Aufsichtsrat deckt ja die ganze Bandbreite der Positionen und Hintergründe ab. Zur Pressekonferenz am 9. Juni lagen dann alle Unterlagen, lag die Förderfibel vor mit allen Rahmenbedingungen der beiden Förderprogramme, die wir anbieten. Unser Internetangebot war in Deutsch und Englisch fertig. Darin eingebunden sind die Onlineformulare für die Künstler- und Infrastrukturanträge. Denn Fördermittel beantragen kann man bei uns ausschließlich digital.
O-Ton: Ina Keßler über die Arbeit der Initiative Musik
Die Entscheidung über die ersten 16 Förderprojekte ist gefallen; MusikWoche berichtete in Heft 29/2008. Auf was es bei der Arbeit der Initiative Musik im Vorfeld und vor allem auch in Zukunft ankommt, erläutert Geschäftsführerin Ina Keßler im Gespräch mit Manfred Gillig-Degrave.





