MusikWoche: Wie kommt man eigentlich dazu, eine Plattform für den Weiterverkauf von Konzerttickets zu entwickeln? Eric Baker: Der Sekundärmarkt für Eintrittskarten existiert schon, seit es Veranstaltungen gibt. Egal, ob es ein Madonna-Konzert in New York oder in London ist, ob ein Spiel der L.A. Lakers oder des FC Bayern München: Die Menschen verkaufen ihre Tickets immer weiter an Dritte. Und das war wohl schon im alten Rom bei den Gladiatorenkämpfen so. Deshalb sind wir damals mit StubHub in diesen Markt eingestiegen – weil es schlichtweg ein enorm großer Markt ist. Und nach meinem Abschied dort im September 2004 wurde mir schnell klar, dass der Wiederverkauf von Tickets kein rein amerikanisches Phänomen ist. So kam es schließlich Anfang 2005 zur Gründung von Viagogo.
O-Ton: Eric Baker erläutert den Start von Viagogo.de
In seiner amerikanischen Heimat ist Eric Baker schon vor sieben Jahren ins Geschäft mit dem Wiederverkauf von Konzert- und Sporttickets eingestiegen. Mit dem Verkauf von StubHub wurde er zum Millionär, nun will der Kalifornier den Sekundärmarkt in Europa erschließen. Was das mit Gladiatoren zu tun hat, erklärt er im Gespräch mit MusikWoche.






