Recorded & Publishing

Nutzer verklagt KaZaA auf Schadensersatz

KaZaA bleibt weiter unter Druck: Eine Nutzerin verklagt die P2P-Software-Betreiberfirma nun auf Schadensersatz wegen irreführender Geschäftspraktiken, nachdem sie selbst von der Musikindustrie per Gerichtsurteil belangt worden war.

Kazaa bleibt weiter unter Druck: Eine Nutzerin verklagt die KaZaA-Entwickler Sharman Networks nun auf Schadensersatz wegen irreführender Geschäftspraktiken, nachdem sie selbst von der Musikindustrie per Gerichtsurteil belangt worden war.

Die Klageschrift wirft dem auf der südpazifischen Insel Vanuatu ansässigen Unternehmen vor, für den P2P-Client fälschlicherweise mit kostenlosen Downloads geworben zu haben. Den Nutzern sei so in irreführender Absicht suggeriert worden, der Tausch von nicht lizenzierten Inhalten über die Software sei legal. Zudem sei KaZaA von Beginn an so konfiguriert, dass die automatische Freigabe des Downloadordners für das gesamte Netzwerk zwangsläufig zu Rechtsverstößen durch die Nutzer führen müsse. Das Unternehmen habe so billigend in Kauf genommen, dass Nutzer zu Vergleichen mit der Musikindustrie gezwungen würden.

Die Nutzerin war beim Tausch nicht lizenzierter Musikdateien erwischt worden, ein Vergleich mit der Musikindustrie war die Folge. Die Kosten für Strafzahlungen, das Verfahren sowie Schadensersatz versucht sie nun auf Sharman Networks abzuwälzen.

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