Das Metal-Label Nuclear Blast hat rechtliche Schritte gegen einen italienischen Journalisten eingeleitet. Das Unternehmen von Gründer und Geschäftsführer Markus Staiger verdächtigt den unter anderem für den italienischen „Metal Hammer“ tätigen Redakteur, das kommende Album von Dimmu Borgir unerlaubt im Internet verbreitet zu haben.
Der Longplayer „In Sorte Diaboli“, der in Europa erst in sechs Wochen erscheinen soll, war laut Angaben von Nuclear Blast in einer einschlägigen Internet-Tauschbörse aufgetaucht. Da die weltweite Bemusterung über jeweils individualisierte Accounts in digitaler Form erfolgte und die Dateien mit personalisierten Wasserzeichen gekennzeichnet waren, konnte Nuclear Blast den Ursprung des Lecks ermitteln.
Die Spur führte nach Angaben der Berliner nach Italien, zu einem Journalisten, der unter anderem für das Webzine Metalitalia schreibt und als Newsredakteur beim italienischen „Metal Hammer“ fungiert. Dem Mann droht nun eine Strafanzeige sowie Schadensersatzforderungen seitens Nuclear Blast.






