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„Now! 24“ setzt sich in US-Osterwoche durch

In der Osterwoche befand sich der US-Markt in einem sanften Aufwind. Das Verkaufsniveau vieler Alben zog durch die Bank merklich an, auch wenn es noch immer unter den Vorjahreswerten liegt. Gewinner der musikalischen Eierjagd war eine Compilation.

In der Osterwoche befand sich der US-Markt in einem sanften Aufwind. Das Verkaufsniveau vieler Alben zog durch die Bank merklich an, auch wenn es noch immer unter den Vorjahreswerten liegt. Gewinner der musikalischen Eierjagd war eine Compilation. Die 24. Ausgabe von „NOW! That’s What I Call Music“ klettert mit 213.000 Einheiten auf die Spitzenposition, die Nummer eins der letzten Woche, Tim McGraw, reiht sich mit weiteren 177.000 Verkäufen von „Let It Go“ dahinter ein.

Neu auf Position drei kann sich Martina McBride platzieren, die auf Anhieb 144.000 Exemplare von „Waking Up Laughing“ verkaufen konnte. Damit bleibt die Country-Sängerin 4000 CDs vor dem Disney-Star Hilary Duff, deren neues Werk „Dignity“ Platz vier belegt. 138.000 Verkäufe von „Timbaland presents Shock Value“ bescheren dem Starproduzenten mit seinem eigenen Album einen Charts-Einstieg an fünfter Stelle.

Einen enormen Sprung macht Beyoncé, deren „B’Day“ bereits auf Rang 69 abgerutscht war. Weil das Album aber kürzlich mit sechs neuen Songs als Doppel-CD neu veröffentlicht wurde, fanden sich prompt 126.000 neue Käufer. Die Folge: Platz sechs in dieser Woche. Siebter ist Chris Daughtry, der mit 98.000 Verkäufen von „Daughtry“ vor Neueinsteiger Paul Wall bleibt, der für „Get Money, Stay True“ aus dem Stand 92.000 zahlende Fans fand.

Akon rutscht nach weiteren 75.000 Verkäufen auf Position neun ab. Platz zehn geht schließlich an eine Künstlerin, die sich bisher nur selten in oberen Charts-Regionen wiederfand. „A Hundred Miles Or More: A Collection“ beschert der Bluegrass-Musikerin Alison Krauss mit 73.000 Kopien die beste Verkaufswoche ihrer Karriere. Außerhalb der USA wurde Krauss vor allem mit der Musik zum Film „O Brother, Where Art Thou?““ bekannt.

Der wohl heißeste Rockexport aus Tennessee hat es in seiner Heimat indes recht schwer. Während die Kings of Leon die britischen Charts mit ihrem neuen Album „Because Of The Times“ im Sturm eroberten, reichte es in den USA mit 42.000 verkauften Exemplaren in der ersten Woche nur für Platz 25.

Insgesamt setzte der Handel mit 10,6 Millionen Alben 15,7 Prozent mehr ab als in der Woche davor, doch im Vergleich zur Vorjahreswoche waren es erneut 5,1 Prozent weniger. Die 127,7 Millionen seit Jahresanfang verkauften Alben bedeuten derzeit ein Absatzminus von 15,5 Prozent.

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