MusikWoche: Sechs Jahre lang fand die c/o pop im August statt – zu einem Termin also, an dem die Musikbranche schon zuvor nach Köln reiste. 2010 nun findet die c/o pop bereits im Juni statt. Warum? Norbert Oberhaus: Bei der ersten Ausgabe der c/o pop wollten wir den August-Termin besetzen, weil die Popkomm ihn aufgeben hatte. Aber der August war von Anfang kein einfacher Monat, da wir schon damals mit vielen anderen, sehr arrivierten Festivals in diesem Zeitraum konkurrieren mussten. Hinzu kamen die Semesterferien hierzulande und die Sommerferien in vielen, vor allem südeuropäischen Ländern, die für die Entwicklung eines neuen Projekts wie c/o pop mit Sicherheit nicht optimal waren. Trotzdem haben wir es geschafft, sechs Jahre lang im August erfolgreich zu arbeiten. Nachdem nun aber die gamescom – die aktuell weltgrößte Spielemesse – ab diesem Jahr am dritten Augustwochenende, also dem angestammten c/o-pop-Termin in Köln über die Bühne gehen wird, mussten wir die Terminfrage überdenken. Nach reichlicher Prüfung sprachen mehrere Gründe für eine Verlegung.
Norbert Oberhaus: „Wir sind stabil aufgestellt“
Am 19. Januar gaben die Veranstalter der c/o pop erste Details zu ihren Planungen für 2010 bekannt. Im Gespräch mit MusikWoche nennt Geschäftsführer Norbert Oberhaus weitere Einzelheiten zur neuen Spielstätte, zur Beziehung zur gamescom, zur Bilanz der c/o pop 2009, den Erwartungen an 2010 und erläutert die Terminfindung.






