Der weltgrößte Handy-Hersteller zieht sich aus dem Markt mit Klingeltönen, Grafiken und Java-Spielen zurück. Nokia ist der Ansicht, diese Sparte gehöre nicht zum Kerngeschäft des Unternehmens. Zudem seien inzwischen genügend andere Anbieter aktiv, sodass eine Marktbelebung durch die Finnen nicht mehr nötig sei. Seit dem Jahr 2000 verkaufte das Unternehmen in seinem Club Nokia digitale Inhalte für seine Geräte, galt jedoch nie als großer Player auf diesem Feld. Beobachter vermuten jedoch, dass es in der Vergangenheit Spannungen zwischen Nokia und den Mobilfunkbetreibern gab, weil man sich gegenseitig Kunden wegnahm. Bei Nokia hieß es jedoch zum Rückzug, man habe ohnehin nie in Konkurrenz zu den Providern treten, sondern den Besitzern von Nokia-Handys die Möglichkeiten aufzeigen wollen. „Unsere Absicht war es, einen Markt mit aufzubauen. Da es inzwischen tausende Provider für dieses Geschäft gibt, sehen wir unsere Aufgabe erfüllt.“
Nokia überlässt das Klingeln den Profis
Der weltgrößte Handy-Hersteller zieht sich aus dem Klingeltonmarkt zurück. Nokia ist der Ansicht, diese Sparte gehöre nicht zum Kerngeschäft des Unternehmens. Zudem seien inzwischen genügend andere Anbieter aktiv, sodass eine Marktbelebung durch die Finnen nicht mehr nötig sei.





