Nicht nur in Deutschland ist das Thema Mängel in der Musikerziehung aktuell. Nun plädierte auch EMI-Chairman Eric Nicoli für mehr Musikunterricht an Großbritanniens Schulen. Beim ersten von der Blair-Regierung abgehaltenen Music Industry Summit forderte Nicoli mehr Platz für Musik in den Lehrplänen öffentlicher Schulen.
Nicht nur gehe es dabei um die Förderung des kreativen Nachwuchses, sondern auch um einen besonders für die Musikindustrie wichtigen erzieherischen Effekt: Wer Jugendlichen früh den kulturellen Wert von Musik vermittelt, schaffe auch mehr Achtung vor dem Urheberrecht, so Nicoli beim Musikgipfel.
Darüber hinaus machte sich der EMI-Chef für Steuersenkungen stark. Kaum eine andere Branche im Königreich gebe gemessen an ihren Umsätzen so viel Geld für Forschung und Entwicklung – A&R – aus wie die Musikwirtschaft. Daher sei es nur angemessen, wenn Plattenfirmen ähnliche steuerliche Anreize bekämen wie andere Industriezweige des Landes.






