Auf der Jahreshauptversammlung der EMI Group zeichnete Chairman Eric Nicoli ein positives Bild: Die Zukunftsaussichten des Unternehmens seien zufriedenstellend, es gebe „ermutigende Tendenzen“ im Markt. Der derzeit noch weltweit zweitgrößte Musikkonzern entwickele sich gut in seinen beiden Geschäftsbereichen, EMI Recorded Music und EMI Music Publishing, so Nicoli. Deshalb sei er zuversichtlich, dass EMI die Planzahlen erreichen kann. Speziell in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahrs würden sich die Umstrukturierungen und Einsparungen im Ertrag des Unternehmens deutlich niederschlagen. Bislang liege man mit den Veröffentlichungen der wichtigen EMI-Künstler im Plan: So verkauften Joss Stone und Keith Urban weltweit über zwei Mio. CDs, die Millionengrenze überschritt Yellowcard. Zudem erfreuten die Absätze von Norah Jones, Lenny Kravitz, Utada Hikaru und der Beastie Boys. Kommende VÖs von Coldplay, Chingy, Robbie Williams, The Thrills, Gorillaz und den Chemical Brothers sollen das Ergebnis von Recorded Music weiter stärken. Im Verlagsbereich wies Nicoli besonders auf die jüngst geschlossenen Sync-Lizenzdeals mit Firmen wie American Express, Target und Jaguar hin, die zusätzliche Umsätze für den Publishing-Arm generieren werden. Zu den anhaltenden Gerüchten, die EMI Group könnte im Sog der Sony-BMG-Fusion ebenfalls wieder einen Zusammenschluss mit der Warner Music Group versuchen, sagte Nicoli bei der Aktionärsversammlung nichts.
Nicoli verbreitet vor EMI-Aktionären Zuversicht
Auf der Jahreshauptversammlung der EMI Group zeichnete Chairman Eric Nicoli ein positives Bild: Die Zukunftsaussichten des Unternehmens seien zufriedenstellend, es gebe „ermutigende Tendenzen“ im Markt.






