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Nicoli sieht Preis nicht als Mittel gegen Piraten

Nach Warner Music schaltet sich nun auch EMI in die öffentliche Diskussion um das Preismodell im iTunes Music Store ein. Chairman Eric Nicoli sagte, er halte nichts vom Piraterieargument von Apple-Chef Steve Jobs.

Nach der Warner Music Group schaltet sich nun auch EMI Music in die öffentliche Diskussion um das Preismodell im iTunes Music Store ein. Chairman Eric Nicoli sagte im Rahmen der Vorstellung des Antipirateriebündnis BASCAP, er halte nichts vom Piraterieargument, das Apple-Chef Steve Jobs so oft vorbringt.

„Das Argument, ein Standardpreis für alle Titel halte die Piraterie im Zaum, überzeugt mich nicht.“ Jobs hatte im Zuge der Debatte über die Preise in Apples Downloadshop wiederholt betont, dass eine Anhebung der Preise für einzelne Songs viele User wieder in die Arme von P2P-Diensten treiben würde.

Ein Standpunkt, den Nicoli massiv anzweifelt. „Ich glaube auch nicht, dass niedrigere Preise Menschen von der Piraterie abhalten. Das einzige Abschreckungsmittel, von dem ich überzeugt bin, ist ein bequemerer Zugang zur Musik und wertigere Angebote.“

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