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Newcomer boomen 2006 in den UK-Charts

Die britischen Charts verbuchen den höchsten Anteil seit zehn Jahren an Newcomern, denen es gelingt, mit ihrem Erstling auf die Pole Position der Hitliste zu stürmen.

Die britischen Charts verbuchen den höchsten Anteil seit zehn Jahren an Newcomern, denen es gelingt, mit ihrem Erstling auf die Pole Position der Hitliste zu stürmen. Allein acht neue Acts wie Arctic Monkeys, Corinne Bailey Rae und Sandi Thom schafften laut BPI bislang mit ihrem Debütalbum den Sprung auf Platz eins und verkauften 3,3 Mio. Tonträger.

Das ist ein Anteil von 17,2 Prozent an den Gesamtverkäufen. Im vergangenen Jahr waren es noch 1,4 Mio. CDs, die Künstler wie die Kaiser Chiefs und Bloc Party in zwölf Monaten an den Fan bringen konnten. „Die britische Musik befindet sich in einem kreativen Hoch“, sagte Peter Jamieson, Chairman des UK-Phonoverbandes BPI. „Die Fans reagieren nun auf die Investitionen, die die Musikindustrie in den Aufbau neuer Künstler gesteckt hat.“ Ein weiterer Wachstumsfaktor sei das Digitalgeschäft, das dank Onlinehändlern und Websites wie MySpace neue Talente promotet, so Jamieson weiter.

Nach Angaben der BPI sanken die weltweiten Verkaufszahlen im Zeitraum 2000 bis zu 2004 um 15,4 Prozent, während Großbritannien sich dem Trend entgegenstemmte und mit 3,4 Prozent im gleichen Zeitraum zulegte.

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