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„New York Times“ korrigiert negativen TVT-Artikel

Nach einem fehlerhaften und despektierlichen Artikel über das US-Label TVT und dessen Gründer Steven Gottlieb druckte die „New York Times“ nun eine ausführliche Korrektur.

Nach einem fehlerhaften und despektierlichen Artikel über das US-Label TVT druckte die „New York Times“ nun eine ausführliche Korrektur. Die Zeitung hatte berichtet, dass Gottlieb die Kontrolle über seine Firma an das Finanzunternehmen Prudential Securities verloren habe, da er einen Kredit von über 20 Mio. Dollar nicht zurückzahlen konnte. Prudential habe bereits begonnen nach einem Käufer für TVT zu suchen. Nach Erscheinen des Artikels schaltete Gottlieb seinen Anwalt Edward Lazarus ein, der in einem vierseitigen Brief die inhaltlichen Fehler und rufschädigenden Passagen aufzählte. Die traditionsreiche New Yorker Zeitung brachte daraufhin auf mehr als einer halben Seite eine Korrektur des Artikels, der Gottlieb fälschlicherweise in „ein negatives Licht bezüglich seiner früheren Involvierung in Strafprozesse stellte“ und ihn als streitsüchtig bezeichnete. Dies sei eine unzulässige Schlussfolgerung aus der Betrachtung der Gerichts-Historie des TVT-Chefs, räumte das Blatt ein. Gottlieb habe weiterhin Kontrolle über die Firma und sei für die Schuldenlast nicht persönlich verantwortlich, korrigierte die Zeitung weiter.