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New Repertoire Label Night der Deutschen Grammophon stieg in LA

Im Rahmen ihrer vierten New Repertoire Label Night bat die Deutsche Grammophon Künstler:innen zeitgenössischer Musik in die IGA Studios in Santa Monica, Kalifornien.

Vor geladenem Publikum aus der Medienwelt und den Hollywood Studios führten der Electronica-Artist Moby („Resound NYC“), der in LA ansässige Produzent und Klassikmusiker L.Dre („LoFi Symphony“) und die texanischen Künstler von Balmorhea („Pendant World“) ihre aktuellen Titel aus dem DG-Portfolio auf.

Zuvor trug das Klassiklabel von Universal den seit 2020 jährlich stattfindenden Showcase in London, Berlin und L.A. aus.

Christian Badzura, Vice President A&R New Repertoire Deutsche Grammophon, moderierte die Veranstaltung und spricht von einem „großartigen“ Abend. Über die dort präsentierten Werke, die „beispielhaft für die Vielfalt und Originalität im Bereich New Repertoire“ stünden, sagt er: „Mit ‚Pendant World‘ schlägt Balmorhea einmal mehr einen ganz neuen musikalischen Weg ein, während ‚LoFi Symphony‘ L.Dres bemerkenswerte Auseinandersetzung mit klassischen Einspielungen aus unserem Archiv dokumentiert. Dass Musik immer auch etwas durch und durch Persönliches ist, zeigt Mobys ‚Resound NYC‘, ein Album mit Neubearbeitungen seiner einstigen New Yorker Tracks, das schlüssig auf sein DG-Debüt Reprise folgt.“

Nanja Oedi, DG Director Marketing New Repertoire freue sich „über die große positive Resonanz der Film-, TV- und Snyc-Szene“. Ergänzend zu den Artists sagt sie: „Wie all unsere Künstler:innen stehen sie für eine eigene und einzigartige musikalische und audiovisuelle Ästhetik, zugleich sind sie echte Koryphäen unter den Musikproduzenten mit einer wunderbaren Community und einem ebensolchen Netzwerk“.

Schließlich resümiert Clemens Trautmann, President Deutsche Grammophon: „Schon immer zeichnete sich Deutsche Grammophon durch höchste künstlerische Qualität in Verbindung mit einer mutigen Programmgestaltung aus, welche die Genregrenzen von Kunstmusik bewusst auslotet. Avantgarde-Musik mit elektronischen und minimalistischen Einflüssen hat beim Label einen festen Platz. Sie kann anknüpfen an eine Tradition, die große Namen wie Stockhausen, Berio und Kagel oder Glass und Reich geprägt haben und in der das Schöpferisch-Neue immer im Zentrum stand.“