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Neustart für den Deutschen Musikrat geglückt

Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrats, sieht nach der Gläubigerversammlung vom 25. April die Institution wieder in ruhigerem Fahrwasser.

Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrats, sieht nach der Gläubigerversammlung vom 25. April die Institution wieder in ruhigerem Fahrwasser. „Wir danken den Zuwendungsgebern in Bund und Ländern sowie allen Gläubigern, die durch Verzicht auf Forderungen den Neuanfang des Deutschen Musikrats ermöglichen. Wir sind entschlossen, dieses Vertrauen zum Wohle des deutschen Musiklebens zu rechtfertigen“, kommentierte Krüger. Kern des Insolvenzplans ist, dass kostenträchtige Förderungs- und Wettbewerbsprogramme wie „Jugend musiziert“ und „Bundesjugendorchester“ von einer ausgelagerten Deutscher Musikrat Projekt-GmbH betreut werden. Um die Führung effizienter zu gestalten, wurden neben dem Präsidenten auch die vier Vizepräsidenten mit einer Einzelvertretungsvollmacht ausgestattet. Die strategische Ausrichtung bespricht das geschäftsführende Präsidium mit dem erweiterten Präsidium, das 14 Mitglieder hat. Vizepräsidenten sind Prof. Udo Dahmen, Vorsitzender des Bundesfachausschusses „Populäre Musik“, Christan Höppner, Präsident des Landesmusikrates Berlin, Dr. Uli Kostenbader, Leiter des Sponsoring bei DaimlerChrysler und Jens Michow, Präsident des Bundesverbandes der Veranstaltungswirtschaft. „Der neuausgerichtete Dachverband“, so Michow, „wird sich weit mehr als bislang für die verbandspolitischen Interessen der Mitgliedsverbände einsetzen, für diese ein Dienstleistungsangebot erarbeiten und die Öffentlichkeitsarbeit verstärken.“ Der Deutsche Musikrat will zum Beispiel zur Gründung eines Musikexportbüros Vorschläge einbringen.

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