In diesem Jahr werden erstmals die International Classical Music Awards (ICMA) vergeben, die Nachfolger der Midem Classical Awards, die bislang in Cannes stattfanden. Damit sind die ICMA nun der „führende unabhängige internationale Klassikmusikpreis“, betonen die Organisatoren um Jurypresident Remy Franck. Aus 500 CD- und DVD-Vorschlägen wählte eine Jury, die sich aus Musikkritikern von Klassikmagazinen, Radiostationen und Onlineplattformen aus elf europäischen Ländern zusammensetzt, Gewinner in 20 Kategorien. Der Komponist und Dirigent Esa-Pekka Salonen ist „Künstler des Jahres“, den „Lifetime Achievement Award“ erhält der Pianist und Gründer des Beaux Arts Trio, Menahem Pressler. Außerdem bekommen Lautenistin Christina Pluhar und ihr Ensemble L’Arpeggiata für „Via Crucis“ einen Preis für die „beste Barockeinspielung“, der Bariton Christian Gerhaher lieferte mit der CD „Lieder“ von Gustav Mahler das „beste Vokalrecital“ ab. Die „beste Operneinspielung“ gelang Dirigent René Jacobs mit seiner Aufnahme der „Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart (Harmonia Mundi), als „beste Konzerteinspielung“ befand die Jury das Album „Schumann: Sämtliche Werke für Violine und Orchester““ der Geigerin Lena Neudauer (Hänssler Classics) für preiswürdig. Die ICMA werden in einem Festakt am 6. April im finnischen Tampere vergeben. Im Anschluss daran folgt ein Galakonzert mit einer Auswahl der ausgezeichneten Künstler, die das Philharmonische Orchester Tampere unter der Leitung seines Chefdirigenten Hannu Lintu begleitet. Als deutscher Radiosender überträgt der Saarländische Rundfunk die Veranstaltung.
Neuer Klassikpreis ICMA feiert Premiere
In diesem Jahr werden erstmals die International Classical Music Awards (ICMA) vergeben, die Nachfolger der Midem Classical Awards, die bislang in Cannes stattfanden. Damit sind die ICMA nun der „führende unabhängige internationale Klassikmusikpreis“, so die Organisatoren.






