Gut einen Monat nach Beginn der bis Ende August angesetzten zweiten Runde im Bieterwettstreit um den Bertelsmann AG-Musikverlagsarm BMG Music Publishing taucht ein neuer Name im Kreis der Kandidaten auf:
Zumindest nach Informationen des britischen „Daily Telegraph“ soll auch die amerikanische Investmentfirma Apollo Management zu den Interessenten zählen. Allerdings bleibt offen, ob sich das Unternehmen als Partner eines anderen Bieters engagiert, oder selbst auftreten wird.
Offizielle Angaben zur Liste der Verhandlungspartner gibt es weiterhin nicht, doch sollen die drei Musikmajors Universal, EMI und Warner Gebote abgegeben und Universal mit knapp zwei Mrd. Dollar oder umgerechnet 1,6 Mrd. Euro die höchste Offerte in Gütersloh hinterlegt haben. EMI und Warner wollen die Übernahme des BMG-Verlags mit Hilfe von externen Kapitalquellen finanzieren.
Warner setzt auf die ohnehin am eigenen Unternehmen beteiligten Firmen Thomas H. Lee Partners, Bain Capital und Providence Equity. EMI hat sich mit Kohlberg Kravis Roberts zusammengetan, wobei die Buyout-Spezialisten als tatsächliche Käufer fungieren und EMI als geschäftsführender Partner an Bord kommen soll. Darüber hinaus sollen noch verschiedene Privatinvestoren wie GTCR Golder Rauner oder die Risikokapitalfirma BC Partners die erste Runde überstanden haben.





