Joe Chialo hatte 2021 mit seiner Bundestagskandidatur für die CDU in Berlin-Spandau und der kurz darauf erfolgten Wahl in den Bundesvorstand der CDU bereits erste Schritte in Richtung Politik gemacht. Am 27. April 2023 wurde er nun im Abgeordnetenhaus von Berlin als Kultursenator vereidigt. Bis zur nächsten Wahl im Jahr 2026 wird der 52-Jährige die kulturellen Geschicke der Stadt lenken. Deswegen zieht er sich aus der Geschäftsführung von Airforce1 zurück.
Mit Oliver Schäfer hat Chialo jemanden ernannt, der ihn seit Jahrzehnten beratend begleitet. Anke Friedel hat in den vergangenen Jahren bei Airforce Management den Erfolg von Santiano mitverantwortet und soll diese Arbeit nun als Geschäftsführerin fortsetzen. Mit ihrer Managementfirma Double A Music Management betreut sie darüber hinaus Ben Zucker langjährig als Managerin. Airforce1 Music betreibt gemeinsam mit Universal Music das Joint Venture Label Airforce1 Records, das in den letzten zehn Jahren mit Acts wie Ben Zucker, The Kelly Family und Alvaro Soler erfolgreich war.
„Mit Anke Friedel, die 25 Jahre Erfahrung und Kompetenz im Künstlermanagement mitbringt und bereits seit vielen Jahren eng und vertrauensvoll mit mir zusammenarbeitet, sind die Airforce1 Management GmbH, aber vor allem auch Santiano bestens für die Zukunft aufgestellt“, sagt Chialo. „Bei Oliver Schäfer, der für mich die Geschäftsführung der Airforce1 Music GmbH und der anhängigen Labels übernehmen wird, mich aber schon seit über 20 Jahren als Anwalt, Berater und Freund begleitet, und der in der Branche zu Recht einen hervorragenden Ruf genießt, weiß ich meine Künstler in besten Händen.“
Für Jörg Hellwig, Managing Director Electrola, ist das „eine Situation, in der ich ein weinendes und ein lachendes Auge habe. Weinend, weil mit Joe der Motor und Inspirator unseres Joint Venture Labels von Bord geht, lachend, weil die Zusammenarbeit mit den Künstlern und Künstlerinnen von Airforce1 unvermindert fortbesteht und ihre Karrieren wie bisher, nun aus München, mit demselben begeisterten Engagement vorangetrieben werden – und das mit der vollen Unterstützung des gesamten Electrola-Teams.“
„Ganz persönlich bedauere ich sehr, dass die enge und sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Joe nun endet, weiß aber, dass er ein Glücksgriff für die Berliner Kultur ist. Für diese wirklich nicht einfache Aufgabe wünsche ich ihm ein allzeit glückliches Händchen“, so Hellwig weiter.





