Mit der Sammlung aus Stücken aus seiner Heimat Serbien, aus Ungarn, Armenien oder Russland gibt Nemanja Radulovic international seine Visitenkarte ab. Bislang überzeugte er mit dem Album „Paganini Fantasie“, das indes nur bei iTunes erschien, sowie sieben weiteren Einspielungen, darunter die „Five Seasons“ mit einer Neuinterpretation der „Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi. „Hinter jedem meiner Alben steht eine Geschichte“, sagt er. „Es ist wichtig für mich, nicht einfach nur eine Musik einzuspielen, sondern mit dem Publikum etwas Persönliches zu teilen.“ Mit sieben Jahren begann er mit dem Geigenspiel, und über Stationen am Belgrader Konservatorium und der Hochschule für Musik und Theater in Saarbrücken kam er mit 14 Jahren nach Paris, wo er und bei Patrice Fontanarosa studierte. „Ich bin sehr glücklich, dass ich von zwei großartigen Lehrern unterrichtet wurde“, sagt er. Dejan Mihailovic in Belgrad, der selbst ein Schüler von David Oistrach war, brachte ihm das Spielen nach strenger russischer Schule bei und legte den Grundstein für sein Repertoire.
Nemanja Radulovic liebt es, auf der Bühne etwas zu erschaffen
Vor einem Jahr besiegelte der Geiger Nemanja Radulovic seinen weltweiten Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon, nun erscheint sein Debütalbum beim Gelblabel. Mit „Journey East“ gewährt der serbische Geiger, der seit 15 Jahren in Frankreich lebt, einen kleinen Einblick in sein außergewöhnliches Können.






