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Nellys Doppel-VÖ rettet US-Verkäufe

Im US-Handel gab es in der vergangenen Woche nur ein Thema, das für signifikante Verkäufe sorgte. Genau genommen zwei: Mit den zeitgleich veröffentlichten Alben „Suit“ und „Sweat“ stürmt Nelly auf die Plätze eins und zwei der Charts für die Woche 41 – zu Lasten der Konkurrenz.

Im US-Handel gab es in der vergangenen Woche nur ein Thema, das für signifikante Verkäufe sorgte. Genau genommen zwei: Mit den zeitgleich veröffentlichten Alben „Suit“ und „Sweat“ stürmt Nelly auf die ersten beiden Positionen der Charts für die Woche 41 – zu Lasten der Konkurrenz. Während sich die beiden Nelly-CDs zusammen 737.000 Mal verkauften, mussten die restlichen Top-Acts empfindliche Einbußen hinnehmen. Alan Jacksons „What I Do“ fällt mit nur noch 72.000 Verkäufen (minus 60 Prozent) von eins auf sieben. Country-Kollege Tim McGraw hält sich zwar auf Position drei, 121.000 CDs bedeuten indes ein Minus von 21 Prozent. Ray Charles‘ Duetterutschen mit 113.000 Verkäufen auf Platz vier. Auch wenn Nelly nach Guns N‘ Roses erst der zweite Künstler ist, der zwei Alben an die Spitze der Charts bringt, so verblassen jedoch seine Zahlen im Vergleich. Im Jahr 1991 setzten Guns N‘ Roses 770.000 bzw. 685.000 Einheiten von „Use Your Illusion II“ und „Use Your Illusion I“ ab. „Suit“ dagegen kommt auf 396.000 und „Sweat“ auf 342.000 Units. Selbst Nellys Album aus dem Jahr 2002 war in der ersten Woche beinahe so erfolgreich wie seine aktuelle Doppel-VÖ. „Nellyville“ schaffte damals 714.000 Verkäufe und steht heute bei rund 6,2 Mio. Einheiten.

Auch wenn die Absätze der letzten Woche im Jahresvergleich drei Prozent niedriger liegen, so bleibt die US-Branche in Bezug auf die Gesamtjahreszahlen im Aufwärtstrend. 442 Mio. Alben seit Jahresbeginn bedeuten bisher ein Plus von rund sieben Prozent.

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