Gleich drei Neueinsteiger prägen das Bild an der Spitze der amerikanischen Albumcharts: R&B-Sänger Ne-Yo stieg mit 251.000 verkauften Exemplaren seines neuen Albums „Because Of You“ auf Rang eins ein und schaffte es damit bereits zum zweiten Mal auf den Longplay-Spitzenplatz. Allerdings konnten die Chartsermittler von Nielsen SoundScan im Februar 2006 noch 301.000 in der VÖ-Woche verkaufte Einheiten von Ne-Yos-Debütwerk „In My Own Words“ mitzählen. Hinter Ne-Yo neu auf Platz zwei kommt der kanadische Swingstar Michael Bublé mit 212.000 abgesetzten Einheiten von „Call Me Irresponsible“, mit einigem Abstand gefolgt von den ebenfalls aus Kanada stammenden Rockern von Rush. Das Trio setzte von „Snakes & Arrows“ noch 93.000 Kopien ab.
Für die Spitzenreiterin der letzten Woche, Avril Lavigne mit „The Best Damn Thing“, bleibt da bei 86.000 Verkäufen nur der vierte Rang, knapp gefolgt von Tori Amos und „American Doll Posse“, der 54.000 in der VÖ-Woche verkaufte Exemplare zum Einstieg auf Platz fünf genügten. Ebenfalls neu auf Position sechs: die junge Countrysängerin Miranda Lambert mit „Crazy Ex-Girlfriend“ (53.000 abgesetzte Alben).
Es folgen Chris Daughtry mit „Daughtry“ auf sieben vor Blake Shelton mit „Pure BS“, der Kopplung „NOW 24“ und Carrie Underwood, die sich mit „Some Hearts“ in der 77. Chartswoche auf zehn platziert. Als weitere Neueinsteigerin platziert sich Sängerin Feist mit „The Reminder“ auf Rang 16, das Disney-Nachfolgewerk „High School Musical: The Concert“ schafft es auf Platz 28 und der Soundtrack zu „Spider-Man 3“ noch auf die 33. Ebenfalls neu in den Top 50: der mit dem „Highschool Musical“ bekannt gewordene Corbin Bleu mit „Another Side“ auf 36 und Black Rebel Motorcycle Club mit „Baby 81“ auf 46.
In einer Woche mit zahlreichen Neuerscheinungen schaffte der US-Markt mit 8,43 Mio. verkauften Alben ein Absatzplus von 9,6 Prozent zur mäßigen Vorwoche; im Vergleich zur Vorjahreswoche fiel allerdings ein Minus von 16,2 Prozent an. Auf diesem Niveau hält sich auch das kumulierte Marktminus: Bislang 160 Mio. abgesetzte Alben bedeuten ein Absatzminus von 16,7 Prozent.






