Hilary Rosen, noch bis Jahresende Chefin des US-Branchenverbands RIAA, erhielt am 17. März auf der 45. Jahrestagung des US-Handelsverbands NARM in Orlando für ihre Verdienste im Tonträgergeschäft den Harry Chapin Memorial Award. In einer Rede forderte Rosen die Rückbesinnung auf die Interessen der Kunden: „Unsere Beziehungen zu den Musikfans sind an einem kritischen Punkt angelangt. Wir sollten dies als Chance nutzen, ihre Bedürfnisse in den Fokus zu stellen, und nicht unsere. Ich glaube, dass wenn die Musikkonsumenten zufrieden sind, auch wir zufrieden sein können.“ Laut Rosen gebe es zwar Differenzen zwischen Herstellern und Handel, aber die gemeinsamen Interessen würden diese überwiegen. Rosen zeigte sich zuversichtlich, dass das Musikgeschäft in den kommenden Jahren wieder Fahrt aufnehmen kann. Dazu forderte sie eine Weiterentwicklung der Geschäftsstrategien, mahnte eine Image-Kampagne zur Aufklärung der Konsumenten an und betonte die Bedeutung von Anti-Piraterie-Maßnahmen. Außerdem erklärte Rosen: „Es besteht ein Konsens darüber, dass wir ein neues Format benötigen – aber wir sollten auf jeden Fall einen Formatkrieg zwischen SACD und DVD-Audio vermeiden.“
NARM-Tagung: Rosen fordert Schulterschluss
RIAA-Chefin Hilary Rosen erhielt auf der NARM-Jahrestagung einen Preis für ihre Verdienste im Tonträgergeschäft. Dabei forderte Rosen die Rückbesinnung auf die Interessen der Kunden und einen Schulterschluss zwischen Handel und Herstellern.






