Vor der Trennung von Roxio und Napster kündigt das Unternehmen noch einmal steigende Umsätze an. Statt acht werde Napster im laufenden Quartal neun Mio. Dollar Umsatz machen, die Software-Sparte bei Roxio rechnet mit 18 statt 17 Mio. Dollar. In den nächsten Wochen wird jedoch Roxio von Sonic Solutions übernommen, Napster will dann als digitaler Musikhändler selbstständig operieren. Doch manche Experten sehen das skeptisch: Während bislang das Software-Geschäft die Anlaufverluste im Downloadvertrieb kompensieren konnte, muss Napster künftig wachsende Umsätze auch in schwarze Zahlen umsetzen. Analysten befürchten aber, dass Napster zu viel Geld investieren muss, um im Wettbewerb bestehen zu können. Derzeit beherrscht Apple den Markt mit einem Anteil von 70 Prozent. „Es ist ein bisschen wie Apple und die sieben Zwerge“, merkt Josh Bernoff von Forrester Research an. Entscheidend für den Erfolg Napsters sei die Entwicklung im Abo-Geschäft. Den Kunden müsse verdeutlicht werden, welche Vorzüge ein derartiges Angebot hat, so Mike McGuire von Gartner G2. Doch David Card von Jupiter prophezeit, dass sich in den nächsten Jahren der Abo-Anteil am Digitalvertrieb von derzeit 40 auf über 50 Prozent im Jahr 2009 erhöhen wird.
Napsters Wachstum kann Skepsis nicht ausräumen
Vor der Trennung von Roxio und Napster kündigt das Unternehmen noch einmal steigende Umsätze an. Doch Experten und Beobachter fragen sich weiterhin, wie es mit Napster künftig weitergehen soll.






