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Napster will sich mit Werbung finanzieren

Während Beobachter über die Zukunft von Napster spekulieren, scheint ein Experte mehr zu wissen. Um profitabel zu wirtschaften, werde der Downloadhändler auf ein werbefinanziertes Geschäftsmodell setzen, meint ein Analyst.

Während Branchenbeobachter weiter über die Zukunft von Napster spekulieren, scheint ein Experte bereits mehr zu wissen. Um demnächst profitabel zu wirtschaften, werde der Downloadhändler sein Angebot auf ein werbefinanziertes Geschäftsmodell umstellen, prognostiziert Piper-Jaffray-Analyst Gene Munster. Details kennt Munster auch nicht, jedoch soll das neue Modell in Phasen ab dem Frühjahr bis Jahresmitte eingeführt werden.

Napster erkenne nun rechtzeitig, dass dieses neue Geschäftsmodell größeres Potenzial habe als das bestehende, meint der Analyst, der sein Kursziel für Napster-Aktien bei sechs Dollar hält. Zum Ende des Handels am 9. Februar notierte das Papier nach einer schwachen Quartalsbilanz bei 3,72 Dollar. Bei Piper Jaffray gehe man davon aus, dass Napster die richtigen Schritte eingeleitet habe, um aus der Bekanntheit der Marke mehr Kapital zu schlagen.

Die Tatsache, dass Napster seit Monaten sehr viel Geld für Marketing und Kundenakquise ausgebe, bereite den Investoren zwar Sorge, „doch wir erwarten nicht, dass der neue Vorstoß zu deutlich höheren Ausgaben führen wird“, sagte Munster.

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