Napster-CEO Konrad Hilbers forderte den US-Kongress auf, dem Unternehmen unter die Arme zu greifen: Politischer Druck soll die Plattenfirmen dazu bewegen, ihre Kataloge an Online-Dienste zu lizenzieren. „Wenn es nicht kurzfristig zu einer Einigung zwischen den Rechteinhabern und den Betreibern neuer Vertriebswege kommt, bleibt dem Kongress wohl keine andere Wahl, als eine Lizenzsumme für Songs festzulegen“, sagte Hilbers im Rahmen der Future Of Music Conference in Washington. Im Anschluss an seine Rede erklärte er der Agentur Reuters, Napster könne binnen einer Woche den Testbetrieb beginnen, allerdings stünden dem fehlende Lizenzvereinbarungen mit den fünf Majors im Wege. Wie Reuters berichtete, wies ein Rechtsexperte der US-Demokraten, John Conyers, den Vorstoß nur wenig später zurück: Mit einer Einigung im Kongress sei dieses Jahr nicht mehr zu rechnen.
Napster will Hilfe von US-Regierung
Napster-CEO Konrad Hilbers forderte den US-Kongress auf, dem Unternehmen auf dem Weg zu einem geregelten Abo-Dienst unter die Arme zu greifen.






