Nach einem Verlust von 15 Mio. Dollar seit dem Start von Napster 2.0 im Oktober 2003 zieht die US-amerikanische Mutterfirma Roxio Konsequenzen: So mussten zuletzt bereits mehrere Manager, unter ihnen der President und der Finanzchef des Download-Dienstes, ihren Hut nehmen. Eine Sprecherin des Konzerns führte einen „Abbau von Redundanzen in der Firmenleitung“ als Grund für die Entlassungen an. Napster sorgte im Hause Roxio in den ersten Monaten seines Betriebs immer wieder für Besorgnis: So kündigte der Hardware-Hersteller HP kurzfristig einen Kooperationsvertrag auf und ging eine Allianz mit dem Konkurrenz-Dienst iTunes ein. Auch der Marktanteil von Napster liegt mit 15 bis 20 Prozent weit hinter den Erwartungen zurück. In der Rangfolge kostenpflichtiger Musikdienste rangiert der Download-Service mit etwa 90.000 Abonnenten auf Rang vier. Roxios Geschäftsbericht weist für Napster im dritten Quartal einen Umsatz von 3,6 Mio. US-Dollar aus. Insgesamt schrieb Roxio mit einem Minus von 25,6 Mio. US-Dollar rote Zahlen.
Napster verliert Kapital und Mitarbeiter
Nach einem Verlust von 15 Mio. Dollar seit dem Start von Napster 2.0 im Oktober 2003 zieht die US-amerikanische Mutterfirma Roxio Konsequenzen: So mussten zuletzt bereits mehrere Manager ihren Hut nehmen.





