Der Onlinehändler Napster hat seine Abonnentenzahl im letzten Quartal, das am 31. Dezember endete, um 50 Prozent steigern können. Mit über 270.000 zahlenden Kunden sieht sich das Unternehmen auf dem richtigen Weg. Allerdings verdient Napster an vielen dieser Abos kaum etwas: 44.000 Dauerkunden sind nämlich amerikanische Studenten, die Napster im Rahmen eines subventionierten Umerziehungsprogramms beziehen. Diese Universitäts-Deals, die P2P-Nutzer zu zahlenden Downloadern machen sollen, wirken sich kaum auf die Umsätze aus, gab das Unternehmen bereits vor Monaten zu.
Dennoch sieht sich Chris Gorog, Chairman & CEO von Napster bestätigt: Man sei nun der am schnellsten wachsende Subskriptionsdienst in der gesamten Branche. „Diese Ergebnisse untermauern unsere Überzeugung, dass die Zukunft im digitalen Musikgeschäft in Abonnements liegt.“ Wie sich Umsätze, Gewinne und Verluste im letzten Quartal entwickelt haben, will Napster Anfang Februar mitteilen.






