Recorded & Publishing

Napster steigert Umsatz dank Plus bei Abos

Das zweite Geschäftsquartal bescherte Napster ein Umsatzplus von rund 18 Prozent. Zwar steigen auch die Verluste, doch beim Digitalvertrieb herrscht Freude vor: Der Umsatzanteil der Musikabos stieg auf 73 Prozent.

Das zweite Geschäftsquartal bescherte Napster ein unerwartet deutliches Umsatzplus von rund 18 Prozent im Vergleich zum Quartal davor. Mit dem Verkauf von Musik übers Netz nahm das Unternehmen in den drei Monaten bis zum 30. September 9,3 Mio. Dollar ein. Die Software-Sparte Roxio, die demnächst aus dem Unternehmen herausgelöst wird, konnte mit 18,1 Mio. Dollar Umsatz die Erwartungen ebenfalls übertreffen. Damit betrug der Gesamtumsatz 27,4 Mio. Dollar – rund 20 Prozent mehr als im ersten Quartal. Zwar stiegen gleichzeitig auch die Verluste auf nunmehr 15,3 Mio. Dollar, doch bei Napster herrscht Freude vor: Der Umsatzanteil der Musikabonnements beträgt inzwischen 73 Prozent.

Im Quartal davor lag dieser Wert bei noch rund 50 Prozent. Das erfreut Chris Gorog, Chairman & CEO der Napster-Mutter Roxio, deshalb so sehr, weil die Gewinnmarge des Abo-Modells bei etwa 40 Prozent liegt – deutlich höher als beim Verkauf einzelner Downloads. „Der Zuwachs bei der Zahl unserer Abonnenten beweist aufs Neue, dass in unserem Subskriptionskonzept die Zukunft des digitalen Musikvertriebs liegt“, so Gorog. Roxio beendete das Quartal mit Barreserven in Höhe von 61,9 Mio. Dollar. Für das laufende dritte Quartal rechnet Napster mit Umsätzen von elf Mio. Dollar.

Mehr zum Thema