Kurz nach der Eröffnung der deutschen Niederlassung und kurz vor der Präsentation der Geschäftsergebnisse des dritten Geschäftsjahresquartals ranken sich düstere Gerüchte um Napster. Der Downloadhändler stehe vor einem tief greifenden personellen Wandel, heißt es. Auch ein Verkauf oder eine Schließung sind gerüchteweise im Gespräch.
Amerikanische Onlinemedien stützen sich auf interne Quellen, die von zahlreichen Entlassungen bei Napster berichten. Mitglieder der Unternehmensleitung planten demnach bereits ihren Ausstieg. Anfang Februar wollen CEO Chris Gorog und Finanzchef Nand Gangwani die Zahlen des dritten Quartals, das mit dem 31. Dezember endete, bekannt geben.
Angesichts der anhaltenden Marktdominanz von iTunes komme Napster einfach nicht voran, berichten die Insider im Vorfeld. Das zweite Quartal beendete Napster mit geschrumpften Verlusten von 13,6 Mio. Dollar bei Umsätzen von 23,4 Mio. Dollar. Gegenüber dem britischen IT-Fachdienst „The Register“ dementierte Napster die Gerüchte.





