Die britische Napster-Filiale hat dank eines weiteren Vertriebsdeals mehr als 1000 neue Handels-Outlets für seine Prepaid-Karten dazugewonnen. Die diversen Kioske, Gemischt- und Schreibwarengeschäfte der TM Retail Group bieten ab sofort auch die Napster-Karten für die Downloadklientel ohne Kreditkarte an. Neben den „Prepaid-Abos“ in Form einer Monatskarte für zehn, einer Zweimonatskarte für 20 und einer Viermonatskarte für 35 Pfund, hat Napster auch Karten für je 10, 22 oder 33 individuelle Track-Downloads im Angebot, deren Preise zwischen 10 und 30 Pfund liegen.
Bisher verkaufte das Unternehmen seine Prepaid-Karten bei den Ketten Dixons, PC World und The Link, sowie in rund 15.500 Postdienststellen. Charmant ist die Beschreibung der Käuferzielgruppe für die Karten: „Für all jene Menschen, die mit dem Internet möglicherweise nicht so gut vertraut sind oder vielleicht keine Kreditkarte besitzen“, erklärte Leanne Sharman, die Chefin von Napster UK. Diese Definition verwundert ein wenig – schließlich dürfte man bei potenziellen Napster-Kunden eine gewisse Vertrautheit mit dem Medium Internet voraussetzen.





