Megaphon Music GmbH hat im Clinch mit Xavier Naidoo vorerst den kürzeren gezogen: Das Hamburger Landgericht bestätigte in der mündlichen Verhandlung die Einstweilige Verfügung gegen die Auslieferung des Naidooschen Debüts „Seeing Is Believing“. Megaphon wollte die Platte veröffentlichen, Naidoo war dagegen und sah diverse persönliche Rechte damit verletzt. „Nach unserer Auffassung darf die Firma nichts von den alten Titeln verbreiten“, erklärte Richter Bolko Rachow gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Ein Vergleich vor Gericht scheitete. Inwieweit die Plattenfirma beziehungsweise die Produzentin des Albums, Nicole Dürr, den Gerichtsstreit auf sich beruhen lassen, ist derzeit noch unklar.
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