Die Gespräche, die ich in den letzten Tagen mit Freunden und Kollegen von Dietrich geführt habe, erreichten allerdings eine andere Dimension. Noch nie habe ich so viel Wärme, Respekt, Liebe und Feingefühl ausgerechnet dort spüren können, wo man es manchmal nicht mehr für möglich hält: in der Entertainmentindustrie. Gerade hier, wo ansonsten in Gesprächen gern die Oberflächlichkeit regiert, finden Menschen auf einmal die richtigen Worte für ihre Gefühle und für jemanden, den alle von uns so sehr geschätzt und gemocht haben.
Nachruf: Kristina Sprave erinnert an Dietrich Eggert
Sehr häufig ist es in unserer Branche so, dass ein Gesprächsthema in Rekordzeit ein anderes ablöst. Gerade war es noch der Geschäftsführerwechsel hier, schon ist es die Messe xy dort. Meldungen gibt es natürlich auch in diesem Jahr, und dennoch scheint es, als gäbe es für einen Großteil der Kolleginnen momentan nur ein Thema, das alle Herzen und Gedanken belegt: der viel zu frühe Tod von Dietrich Eggert am 9. Januar. Es liegt in der Natur des Menschen, dass Krankheit und Tod eines Freundes Anlass sind, über das eigene Leben nachzudenken, und das habe ich auch schon oft erlebt.






