Recorded & Publishing

Nachgefragt bei Michael Weikath und Daniel Loeble, Helloween: „Man kann die Situation nicht mehr schönreden“

Helloween zählen mit über fünf Millionen verkauften Platten seit 25 Jahren zu den Aushängeschildern der deutschen Metalszene. Am 29. Oktober erscheint mit „7 Sinners“ ihr 13. Studioalbum. Gitarrist Michael „Weiki“ Weikath und Schlagzeuger Daniel „Dani“ Loeble“ erzählten beim Besuch der MusikWoche-Redaktion, wie sie mit den veränderten Rahmenbedingungen im Musikbusiness und schrumpfenden Produktionsbudgets umgehen.

MusikWoche: Helloween sind bekannt dafür, bei jeder Produktion eines neuen Albums besondere Sorgfalt an den Tag zu legen. Könnt Ihr Euch diesen Anspruch noch leisten? Michael Weikath: Man darf nicht vergessen, dass die meisten Bands heute nur noch ein Fünftel der Tonträger im Vergleich zu früher verkaufen. Und dieses Fünftel ist noch das Beste. Bei einigen Gruppen sieht es weitaus schlimmer aus. Das hat man Piratendown loads und dieser Unverantwortlichkeit zu verdanken, die da abläuft. Man kann die Situation einfach nicht mehr Schönreden.

Neugierig?

Jetzt als Abonnent anmelden und weiterlesen.

Du hast noch kein Abo? Dann hol dir jetzt das Digitalabo für nur 39,90 Euro pro Monat.

Anmelden