Recorded & Publishing

Nachgefragt bei Dimitri Hegemann, Spiritus Rector Musik und Maschine

Erstmals versuchte der Kongress Musik und Maschine eine breitere Öffentlichkeit anzusprechen. musikwoche.de fragte beim Veranstalter Dimitri Hegemann, Geschäftsführer des Clubs und Labels Tresor, nach.

musikwoche.de: Welches Fazit ziehen Sie? Dimitri Hegemann: Ich bin sehr zufrieden. Vor allem inhaltlich haben wir bei den Panels und Technik-Demonstrationen gezeigt, was in dieser Szene alles passiert. Zudem haben wir mit Copyrights und Digital Rights Management eines der wichtigsten Themen der Zukunft aufgegriffen.

mw: Trotzdem hat Musik und Maschine noch nicht den Stellenwert anderer Musikkongresse, oder? Hegemann: Wir bräuchten einen Sponsor, um mit einer Werbekampagne mehr Öffentlichkeit zu erzielen. Aber auch so wachsen wir organisch und planen bereits fürs nächste Jahr.

mw: Wird es Änderungen geben? Hegemann: Wir überlegen, vom Termin der Loveparade wegzugehen. Denn die Leute bei den Labels und Clubs sind zu dieser Zeit mit der Vorbereitung von Parties oder der Betreuung ihrer Künstler beschäftigt. Besonders am Herzen liegt es mir, mehr Leute von den Major-Firmen einzubinden, die hier erste Kontakte mit den jungen Labels knüpfen können.