Recorded & Publishing

Nachgefragt bei Daniel Winkel: „Deutschland ist größter Absatzmarkt für französische Rechteinhaber“

Mit seinen Aktivitäten zum Musikexport hat Frankreich europaweit Maßstäbe gesetzt. Im Gespräch mit MusikWoche-Redakteur Knut Schlinger erläutert Daniel Winkel als künstlerischer Leiter der Berliner Niederlassung Arbeitsweise und Ziele der französischen Branchenorganisation.

MusikWoche: Nach welchen Vorgaben arbeitet das französische Musikexportbüro? Daniel Winkel: Bei uns geht es in erster Linie darum, Dinge anzuschieben und französischen Unternehmen die richtigen Partner für eine möglichst langfristige Zusammenarbeit zu vermitteln. Das Exportbüro arbeitet dabei nach dem Prinzip des Künstlervertrags: Es handelt sich hier also um eine Branchenförderung, nicht um eine Künstlerförderung. Deshalb ist zum Beispiel auch ein Künstler wie der US-Rapper Pigeon John Teil unserer Aktivitäten zum Reeperbahn Festival, weil er beim französischen Unternehmen Discograph unter Vertrag steht und in diesem Sinne auch für uns förderungswürdig ist.

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