Recorded & Publishing

MusikWoche-Dossier: Online-Ticketing auf dem Vormarsch

Die anhaltende Stärke des Live-Entertainment-Markts lässt auch das Ticketing-Geschäft boomen. So konnte CTS Eventim die Umsätze auf dem deutschen Markt im vergangenen Jahr mehr als verdoppeln. Und auch der Weltmarktführer Ticketmaster zeigt zunehmend Präsenz in Deutschland. Neue Höhenflüge versprechen sich alle MArktteilnehmer durch Innovationen wie „Print at Home“.

dossier.ticketing Online-Ticketing auf dem Vormarsch Nicht mehr alles auf eine Karte setzen Auch in Deutschland steigt das Interesse der Konzertbesucher am Kauf von Eintrittskarten via Internet. Dennoch ist man von US-Verhältnissen, wo bereits 70 Prozent der Tickets online bestellt werden, noch weit entfernt. Der deutsche Ticketing- Marktführer CTS Eventim beziffert den Internet-Anteil am deutschen Kartenverkauf für das vergangene Jahr auf 25 Prozent, geht aber bereits für 2006 von einer Steigerung auf bis zu 37 Prozent aus. Dennoch sehen die großen Ticketanbieter nach wie vor eine Zukunft für den herkömmlichen Weg des Kartenverkaufs. „Die klassischen Vorverkaufsstellen werden immer ihre Bedeutung behalten, und zwar dort, wo gewachsene Beziehungen zum Kunden vorhanden sind oder wo beratungsintensiv Produkt oder Platzierung erklärt werden müssen“, sagt der DEAGVorstandsvorsitzende Peter Schwenkow. „Bei U2 weiß jeder, was er kauft, und deshalb können da 100 Prozent der Karten über das Internet verkauft werden. Aber bei,Afrika! Afrika!‘ muss man schon ein bisschen erklären.“ Dennoch richtet sich das Augenmerk der Ticket-Unternehmen nicht zuletzt aufgrund der lukrativen wirtschaftlichen Perspektive auf den Onlinebereich. Die durchschnittliche Wertschöpfung eines verkauften Onlinetickets sei für sein Unternehmen sechsmal höher als bei einer Eintrittskarte, die im real existierenden Vorverkauf erworben werde, hatte der Vorstandschef von CTS Eventim, Klaus- Peter Schulenberg, bereits im vergangenen Jahr vorgerechnet. „Der Ticketkauf im Internet wird immer komfortabler“, erklärt er. Sein Unternehmen versorgt nach eige- München – Die anhaltende Stärke des Live-Entertainment-Markts lässt auch das Ticketing-Geschäft boomen. So konnte CTS Eventim die Umsätze auf dem deutschen Markt im vergangenen Jahr mehr als verdoppeln. Und auch der Weltmarktführer Ticketmaster zeigt zunehmend Präsenz in Deutschland. Neue Höhenflüge versprechen sich alle Marktteilnehmer durch Innovationen wie „Print at Home“. 8 9/2006 ticketing.dossier nen Angaben allein in Deutschland rund 1500 stationäre Vorverkaufsstellen mit Ticketsystemen. Weitere 1380 TUI-Reisebüros haben Zugang zu CTS-Kontingenten. „Der stationäre Vorverkauf bleibt ein wichtiger Vertriebsweg“, so der Vorstandschef. Doch die wachsende Bedeutung des Onlinebereichs mit 3,5 Mio. Tickets, die im vergangenen Jahr über die Portale www.eventim.de und www.getgo.de verkauft wurden, ist nicht von der Hand zu weisen. Exklusiven Vorverkaufsservice und die Möglichkeit, Tickets platzgenau im Internet zu buchen, sieht Schulenberg als Vorteil dieses Vertriebswegs. „Das honorieren die Kunden.“ Konkurrenzkampf mit Innovationen Im vergangenen November sorgte der Markteintritt des US-Giganten Ticketmaster über eine strategische Allianz mit der DEAG und den Erwerb von www.kartenhaus. de (rund 800.000 verkaufte Tickets pro Jahr) für Gesprächsstoff. CTS Eventim reagierte mit einer sofortigen Sperre seiner Systeme für den Konkurrenten, wogegen dieser auch auf juristischem Weg nicht angehen konnte. Die Kommentare aus beiden Lagern klingen allerdings gelassen. „Die Kunden profitieren von mehr Wettbewerb am Markt“, erklärt Schulenberg. „Dennoch werden wir unsere starke Stellung durch Innovationen weiter ausbauen.“ Peter Schwenkow sieht durch die stärkere Wettbewerbssituation Vorteile für Kunden und Veranstalter. „Extra- und Nebengebühren, die derzeit teilweise noch erhoben werden, können mittelfristig 3 Fotos: Canon, eventim, EMI; Montage: MusikWoche 9/2006 9 Neue Wege des Kartenverkaufs: Rolling Stones über die Kreditkarte, und wer will, kann sich seine Konzerttickets selbst ausdrucken 10 9/2006 dossier.ticketing entfallen, da Preisgestaltungen vergleichbar und damit transparenter werden“, so der DEAG-Vorstandschef. Nach dem Rollout der neuen Ticketmaster-Systeme zum Jahresbeginn sieht er das Unternehmen auch in Deutschland auf einem guten Weg. Mehr als 500 Vorverkaufsstellen und Wiederverkäufer hätten sich bereits angeschlossen, berichtete Schwenkow Anfang Februar. Besondere Relevanz erhält der Konkurrenzkampf nicht zuletzt durch die Tatsache, dass die beiden großen Player selbst an Veranstaltungsfirmen beteiligt sind. So hält CTS Eventim Mehrheitsanteile an den Konzertagenturen Marek Lieberberg, Peter Rieger, Dirk Becker Entertainment, FKP Scorpio, Semmel und Argo. Zur DEAG-Gruppe gehören unter anderem DEAG Concerts, Global Concerts und die Klaus Bönisch Konzertagentur. Somit sind einige Fronten bereits geklärt. „Für uns hat dies überhaupt keine Bedeutung, da wir unsere Tickets exklusiv über CTS Eventim anbieten“, kommentiert Marek Lieberberg die Konkurrenzsituation. „Ein effizientes und exzellent verbreitetes Ticketsystem ist die Voraussetzung für den Erfolg von Veranstaltungen und Tourneen. Dies bietet aus meiner Sicht ausschließlich CTS Eventim.“ An anderer Stelle beobachtet man das Marktgeschehen mit großem Interesse. „Konkurrenz belebt das Geschäft“, kommentiert Dirk Hohmeyer, der mit PSE Germany die „Nokia Night Of The Proms“ veranstaltet. „Ich bin sehr gespannt, was Ticketmaster sich einfallen lässt, um die unzweifelhaft starke Marktposition von CTS Eventim weiter zu torpedieren“, sagt Björn Gralla von Contra Promotion. „Ein leichtes Spiel wird das nicht, so viel ist sicher.“ Anja Schwencke von der Karsten Jahnke Konzertdirektion zeigt sich offen für neue Player. „Wir geben das Ticketing für unsere Veranstaltungen prinzipiell nicht aus der Hand, nutzen aber alle Systeme, die es am Markt gibt.“ Wenn der Kunde Druck macht Während die Marktteilnehmer ihre Positionen neu abstecken, herrscht Einigkeit darüber, dass die Services im Onlinebereich weiter ausgebaut werden müssen. CTS Eventim bietet seit Herbst 2005 das Portal www.eventim-corporate.de, über das Unternehmen Tickets für Kunden- und Mitarbeiterveranstaltungen mit speziellen Kontingenten sowie Zusatzleistungen wie Fahrservice, Catering, Meet & Greet, Hotel oder Flug aus einer Hand buchen können. Zum großen Thema soll in diesem Jahr auch der Bereich Print-at-Home-Ticketing werden. Der Kunde kann dabei seine Eintrittskarte selbst am PC buchen und ausdrucken. Hieraus ergibt sich unter anderem der Vorteil, dass sich die Verkaufsphase bis kurz vor Beginn der Veranstaltung verlängern lässt. Nachdem CTS Eventim sein Print-at-Home-System „ticketdirect“ bei den Heimspielen des Hannoveraner Eishockey-Teams Scorpions getestet hat, soll 2006 die flächendeckende Einführung in Angriff genommen werden. „Nach erfolgreichem Abschluss der Pilotphase sollen sukzessive alle rund 85.000 Veranstaltungen über,ticketdirect‘ gebucht werden können“, erklärt Schulenberg. „Wir präsentieren dem Markt eine ausgereifte, serviceorientierte Lösung.“ Auch bei der Konkurrenz ist man von dieser Art des Ticketverkaufs überzeugt. „Ich glaube, dass der Print-at-Home-Anteil stärker steigen wird, weil der Convenience-Aspekt für den Kunden von zunehmender Bedeutung Nachgefragt bei American Express: „Erwartungen bei weitem übertroffen“ München – American Express engagiert sich als Kooperationspartner der Rolling-Stones-Tournee, die Peter Rieger ab dem 10. Juli in Deutschland veranstaltet. Der Finanzdienstleister sicherte sich als Teil der Sponsoring-Vereinbarung unter anderem einen Vorab-Ticketzugang für seine Mitglieder. MusikWoche sprach mit Andrea Campbell, bei Amex zuständig für Brand Management und Consumer Marketing, über die Auswirkungen dieser Maßnahme. Musikwoche: Sind Sie mit der Resonanz Ihrer Kunden zufrieden? Andrea Campbell: Sie hat unsere Erwartungen bei weitem übertroffen. Wir haben natürlich auch Vergleiche mit anderen Veranstaltungen, die wir sponsern. Bei den Stones waren wir zwar sicher, dass es ein großer Erfolg sein würde, aber wir haben das Interesse unserer Mitglieder unterschätzt. Genaue Zahlen kann ich Ihnen nicht nennen. Nur so viel: Wir haben mehr als doppelt so viele Tickets verkauft, wie wir erwartet hatten. Die Anzahl liegt deutlich im fünfstelligen Bereich. MW: Bieten Sie Ihren Kunden auch Spezialtickets oder Packages an? Campbell: Die erste Phase der Kooperation umfasste einen exklusiven Ticketzugang, der vor dem normalen Kartenvorverkauf für Mitglieder von American Express stattfand. Inhaber einer American- Express-Kreditkarte hatten fünf Tage vor allen anderen Zeit, sich ihre Tickets zu sichern. Für die nächste Phase sind nun gerade Packages in Planung, die weit über das einfache Ticket hinausgehen. Gerade hier können wir unseren Mitgliedern einen großen Mehrwert bieten, denn hinter den exklusiven Kreditkarten von American Express steht ein eigener Lifestyle- und Reiseservice, der für unsere Mitglieder beispielsweise Eintrittskarten für Events oder ausgefallene Geschenke organisiert, Restaurants empfiehlt und Reservierungen übernimmt oder wie bei den Stones-Konzerten spezielle Reisearrangements aus Ticket, Hotelaufenthalt, Flug oder Bahnreise zusammenstellt. Ein Bestandteil dieser Packages könnten auch Meet&Greets sein. Hier sind wir allerdings, wie gesagt, noch in der Planungsphase. Zusätzlich zu den normalen Tickets, die Mitglieder weiterhin über uns ordern können, haben wir auch ein gewisses Kontingent an On-Stage-Tickets reserviert. MW: Sind bereits konkret weitere Deutschlandtourneen mit American- Express-Beteiligung geplant? Campbell: Weitere Sponsoring-Aktivitäten haben wir derzeit nicht konkret in Planung. Allerdings gehen wir davon aus, dass wir auch in Zukunft Veranstaltungen dieser Art mit Weltstars durchführen werden. In der Vergangenheit haben wir bereits mit Sting und Anastacia zusammengearbeitet oder die MTV Europe Music Awards gesponsert. Grundsätzlich möchten wir unseren Mitgliedern mit solchen Sponsoring-Maßnahmen und den sich hieraus ergebenden Möglichkeiten wie exklusiver Vorverkauf oder besondere Packages einen zusätzlichen Wert zur Karte geben. Hinter diesen Aktivitäten steht zudem der Gedanke, die Marke „American Express“ erlebbar zu machen. Nachfrage von Stones-Tickets im fünfstelligen Bereich: Campbell 9/2006 11 ticketing.dossier sein wird“, sagt Peter Schwenkow. Der Kunde könne auf diesem Weg seine Karte sofort und kurzfristig erwerben und seinen Sitzplatz präzise auswählen. „In den von uns betriebenen Häusern steigt der Printat- Home-Anteil kontinuierlich, denn die Problemlosigkeit dieser Eintrittskarte spricht sich beim Kunden zunehmend herum.“ Auch ein kleineres Unternehmen wie das schweizerisch-deutsche Ticketcorner bietet Print-at-Home in Verbindung mit dem Zutrittssystem Easy Access bereits an, zum Beispiel im Münchner Lenbachhaus und bei den Heimspielen des Eishockeyclubs Berliner Eisbären. „Ähnlich wie im Music-Downloading wird dies schon in wenigen Jahren ein wesentlicher Vertriebsweg im Ticketingbereich sein“, glaubt Veranstalter Björn Gralla. „Gerade in der jungen Zielgruppe werden sich diese Systeme schnell durchsetzen, während ich für die Bereiche Schlager, Volksmusik und Klassik eher annehme, dass es hier weiterhin das gute alte Papierticket geben wird.“ Dirk Hohmeyer, der dem Publikum seiner Klassik-Pop-Veranstaltung eine hohe Internetaffinität bescheinigt, steht der Entwicklung aufgeschlossen gegenüber. „Wenn die Infrastruktur stimmt, bin ich für alles zu haben.“ Marek Lieberberg wartet ab: „Wir werden diese Technologien nur dann in Erwägung ziehen, wenn sie ausreichend erprobt und die Betriebssicherheit von CTS gewährleistet werden kann“, so der Frankfurter Veranstalter. „Grundsätzlich befürworten wir eine Technik, die dem Konzertbesucher Vorverkauf und Eintritt in die Konzerte so einfach wie möglich macht.“ Die flächendeckende Einführung des Print-at-Home-Tickets steht und fällt letztlich mit der Einrichtung einer adäquaten elektronischen Zutrittskontrolle in den Veranstaltungsstätten. Einigung auf Standard ist nötig Die Einrichtung der Kontrollsysteme könne auch zu einer Verteuerung der Tickets führen, glaubt Anja Schwencke von Kars- ten Jahnke. „Die Kosten, die hier entstehen, werden wohl nicht durch den geringeren Personalbedarf ausgeglichen.“ CTS Eventim blickt unterdessen optimistisch in die Print-at-Home-Zukunft. Auf der jüngsten Bilanz-Pressekonferenz hat das Unternehmen sein neu entwickeltes Zugangskontrollsystem „eventim.access mobile“ vorgestellt, das eine Kartenprüfung mit kabellosen Handscannern ermöglicht. Während das System in der Rockhal im luxemburgischen Esch bereits installiert ist, sind deutsche Veranstaltungsstätten noch zurückhaltend. Das Management der Kölnarena will zum Beispiel derzeit keine Einschätzung zum Thema abgeben. Uwe Frommhold, Geschäftsführer der Color Line Arena in Hamburg, setzt sich differenziert damit auseinander. Voraussetzung eines solchen Systems sei zunächst einmal die Einigung „der verschiedenen Ticketanbieter auf einen technischen Standard“. Letztlich seien die Investitionen in ein elektronisches Zutrittskontrollsystem nicht gerade gering, so Frommhold. „Es kann unserer Meinung nach nicht der richtige Weg sein, diese Mehrkosten über eine Erhöhung der Ticketpreise zu realisieren.“ Letztlich dürften die Einlasskontrollen via Handscanner auch mehr Sicherheit gegen die Verbreitung von gefälschten Tickets bieten. Die Lesegeräte hatte man unlängst bei einigen Konzerten der Depeche- Mode-Hallentour eingesetzt, nachdem Marek Lieberberg und CTS Eventim bemerkt hatten, dass rund 2000 gefälschte Karten via eBay in Umlauf gebracht worden waren. Das Problem der Ticketfälschungen betrachtet man in der Branche zwar gelassen, denkt aber über weitere Maßnahmen nach. So kündigte Klaus- Peter Schulenberg die Einrichtung von Auktions- und Wiederverkaufsportalen an – zunächst für Fußball-WM-Tickets, später für alle Karten der CTS-Systeme. „Wir wollen Seriosität gewährleisten und Schwarzmarktaktivitäten eindämmen“, so der Vorstandschef. Auch die Veranstalter sind sich des Fälscherproblems bewusst: „Es gibt immer wieder Versuche in dieser Richtung, zum Teil mit erheblicher krimineller Energie“, berichtet Matthias Pätzold von FKP Scorpio. Marek Lieberberg analysiert die Situation mit langjähriger Erfahrung als Impresario: „Die Geschichte von Fälschungen von Konzertkarten ist so alt wie das Musikgeschäft selbst“, sagt er. „Das Publikum muss sich angewöhnen, Tickets ausschließlich über bekannte Vorverkaufsstellen oder Call Center zu kaufen.“ Jörg Laumann Anzeige Nur im livepaper! www.musikwoche.de/livepaper Mehr Infos zu Personen, Unternehmen, Themen und Hintergründen? Weltmarkführer feiert 30. Geburtstag Hollywood (jl) – Mit rund 6500 angeschlossenen VVK-Stellen und 119 Mio. verkauften Eintrittskarten im Jahr 2005 ist Ticketmaster nach eigenen Angaben Weltmarktführer im Ticketingbereich. Das in West Hollywood ansässige Unternehmen, das zur IAC-Gruppe des Medienunternehmers Barry Diller gehört, feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum. Neben seinem Heimatland ist Ticketmaster auch in Kanada, Südamerika, Australien und Europa aktiv. Zu den offiziellen Kooperationspartnern zählt auch die Veranstaltungshalle Wembley Arena in London, die nach ihrer Wiedereröffnung im April mit Ticketmaster arbeiten wird. In Deutschland fand das Unternehmen 2005 über eine strategische Allianz mit der DEAG den Einstieg in den Markt; im vergangenen November übernahm man das Portal kartenhaus.de. Nicht immer sind die Geschäftsmodelle des Unternehmens in den USA unumstritten – etwa Ticketauktionen bei besonders gefragten Veranstaltungen. Mitte der Neunziger hatte die Formation Pearl Jam Ticketmaster mit einem Rechtsstreit wegen dessen Preispolitik in die Schlagzeilen gebracht, war dem Konzern aber letztlich unterlegen. Heute gehen große Acts wie Coldplay offenbar entspannter mit dem Ticketgiganten um. Die Brit-Rocker unterstützten unlängst öffentlich die Ticketmaster-Auktionen für ihre US-Tournee. Die Gruppe möchte nach eigenem Bekunden sicherstellen, dass auch „echte Fans“ an Karten kommen. Sean Moriarty, President & CEO von Ticketmaster, kündigte beim jüngsten Noorderslag- Seminar eine Ausweitung der Auktionen als Maßnahme gegen den Schwarzhandel an. In Deutschland gibt sich der Marktgigant unterdessen zurückhaltend. „Wir richten uns ganz nach den Wünschen unserer Veranstalterpartner“, kündigte Paul LaFontaine, Vice President European Business Development bei Ticketmaster Europe, mit Blick auf die hiesigen Geschäftsmodelle an.

Neugierig?

Jetzt als Abonnent anmelden und weiterlesen.

Du hast noch kein Abo? Dann hol dir jetzt das Digitalabo für nur 39,90 Euro pro Monat.

Anmelden