Recorded & Publishing

MusikWoche-Dossier: Das bringt 2006 – Zeit für neue Wege und Hoffnungen

Zum Jahreswechsel wollte MusikWoche von Branchenprofis wissen, welche Erwartungen sie in das neue Jahr setzen. Die Antworten zeigen: Trotz einer gewissen Skepsis sieht man die Zukunft im Onlinegeschäft. Und natürlich beim wichtigsten Kapital der Branche: bei den Künstlern.

dossier.das bringt 2006 Umfrage: Was die Branche vom Jahr 2006 erwartet Zeit für neue Wege München (mw) – Zum Jahreswechsel wollte MusikWoche von Branchenprofis wissen, welche Erwartungen sie in das neue Jahr setzen. Die Antworten zeigen: Trotz einer gewissen Skepsis sieht man die Zukunft im Onlinegeschäft. Und natürlich beim wichtigsten Kapital der Branche: bei den Künstlern. 1+2/2006 8 9 das bringt 2006.dossier und Hoffnungen Bernd Dopp, Chairman & CEO GSA Warner Music: Gesamtwirtschaftlich erwarte ich eine schnelle und konsequente Umsetzung der geplanten und weiterer Reformen sowie ein kräftiges Wachstum. Musikwirtschaftlich erwarte ich Nachbesserungen des Entwurfes zum zweiten Korb der Urheberrechtsnovelle. Firmenspezifisch rechne ich damit, dass die Entwicklung von Warner Music von einer Record-Company zu einer „music based Content Company“ weiter zügig vorangeht. Holger Strecker, Geschäftsführer RTL Enter- prises: Im Jahr 2006 freue ich mich auf viele große Albumveröffentlichungen. Ich erwarte zudem, dass der Downloadmarkt noch größer, kompetitiver und variantenreicher wird. Ebenfalls hoffe ich, dass sich die positive, hoffnungsvolle Stimmung, die ich in den letzten Monaten in der Musikindustrie verspürt habe, auch in einem positiven Geschäftsverlauf widerspiegelt. Entscheidender Treiber wird hier der digitale Absatz bleiben. Für RTL liegt unsere größte Erwartung natürlich auf den anstehenden Veröffentlichungen zu unserem fantastisch gestarteten Top-Format „Deutschland sucht den Superstar“ im Frühjahr 2006. Katja Bittner, Director Popkomm: Ich hoffe auf mehr neue musikalische Erscheinungen, in denen Genres noch mutiger gemischt werden. Boris Rogosch, Director Entertainment & eCom- merce, AOL Deutschland: Für das Jahr 2006 erwarte ich die Fortsetzung des Siegeszuges im Downloadgeschäft mit flexiblen Angebotsformen, neuen Formaten und gleichzeitiger Kompatibilität der Systeme. Fitz Braum, Managing Director Four Music: 1. bessere Musik von der gesamten Musikindustrie; 2. bessere Bedingungen im Onlinegeschäft; 3. das Comeback des Musikfernsehens; 4. mehr Vielfalt im Radio; 5. besseren Urheberschutz Edgar Berger, President Sony BMG Germany: Das lokale Repertoire ist mir sehr wichtig. Wir investieren verstärkt in Aufbau und Entwicklung nationaler Künstler. Goetz Elbertzhagen, Vorstands- sprecher kick-media AG: Ins Jahr 2006 setze ich die Erwartung, dass Umsatz und Gewinn wieder wie in den 80er- und 90er-Jahren bei uns stattfinden. Folkert Koopmans, Geschäfts- führer FKP Scorpio: Ich erwarte eine deutliche Umsatzsteigerung und eine Vergrößerung der Büroräume. Kurt Erping, Managing Director SPV: Persönlich habe ich mir sehr hohe Ziele und Erwartungen für das neue Jahr gesetzt. Diese lassen sich aber nicht kurz zusammenfassen. Mario Mendrzycki, geschäftsführender Gesell- schafter Triple M Entertainment (TME): Mit Tourneen von Künstlern wie Santana, Schiller, Katie Melua, Kelly Clarkson und der des kolumbianischen Ausnahme- Erste Frage: Welche Erwartungen setzen Sie in das Jahr 2006? 1+2/2006 Freuen sich auf gute neue Musik und wirtschaftlichen Aufschwung: Bernd Dopp (Warner Music Group) und Katja Bittner (Popkomm) 3 10 52/2005 dossier.das bringt 2006 1+2/2006 künstlers Juanes ist TME noch vor der WM äußert kredibel und erfolgsträchtig unterwegs. 2006 scheint sich – mit weiteren hochkarätigen Projekten in der Pipeline – als ein Jahr mit erheblichem Potenzial für uns abzuzeichnen. Gottfried Zmeck, geschäftsführender Gesell- schafter Goldstar TV: Ich erwarte eine Stabilisierung des Musikgeschäfts auf heutigem Niveau. Joel Berger, VP Marketing & New Business MTV: Musik wird mobiler: Auf dem Handy wird die komplette Vermarktungs- und Nutzungskette von Musik abgebildet: Promotion über die mobilen TV-Kanäle von MTV, Verkauf über mobile Downloadstores und Konsum der Musik auf Walkman- Handys. Die Bezahlung und Auslieferung ist gleich auf dem selben Weg abgewickelt. Für den Konsumenten ist das ein enormer Mehrwert, der sich letztlich bei allen Beteiligten auch wirtschaftlich bemerkbar machen sollte. Klaus Bönisch, Geschäftsführer KBK Konzert- und Künstleragentur: Wir hegen nur gute Erwartungen. Wir werden den Umsatz um mindestens 20 Prozent erhöhen. Mit Deep Purple & Alice Cooper, Christina Stürmer und Chris de Burgh veranstalten wir erfolgreiche Tourneen. Peter Schwenkow, CEO/Vorstandsvorsitzender DEAG, und Frank Maass, Director Marketing & Promotion DEAG: Wir erwarten mehr Konzerte in einem wachsenden Markt und eine höhere Profitabilität für die DEAG. Gemäß dem Leitsatz „Erwarte nichts, und du kannst alles erreichen!“ sind wir überzeugt, dass der Live Entertainment-Markt auch 2006 wachsen wird. Björn Gralla, Geschäftsführer Contra Promotion: Ich setze hohe Erwartungen in 2006, genau wie in 2007, 2008, etc. Jedes Jahr ist wichtig, man muss mit dem Fuß auf dem Gas bleiben und sollte tunlichst vermeiden, den Anschluss an neue Entwicklungen und Künstler zu verpassen. Don’t look back in anger … Henning Tögel, Geschäftsführer Moderne Welt: Allgemein wird es ein schwieriges Jahr. Für Moderne Welt habe ich aber sehr positive Erwartungen, da unsere aktuelle Tourneeproduktionen sehr gut verkaufen. Olaf Danner, Geschäftsführer SKS Michael Russ: Ich setze hohe Erwartungen, denn es soll ein erfolgreiches Geschäftsjahr werden. Kurt Thielen, Geschäftsführer Zebralution: Wir erwarten, dass unser Markt und unsere Firma auf vielfältige Art wachsen: mehr Endverbraucher, mehr Shops, mehr internationale Verkäufe. Deswegen stellen wir uns auch in den USA auf. Hubert Wandjo, Geschäftsführer Popakademie Baden-Württemberg: Wir erwarten noch mehr erfolgreiche neue lokale Künstler, das Durchschreiten der Talsohle am Tonträgermarkt und damit verbunden wieder mehr Investitionen in die lokale Musikszene und in kompetentes Personal. Johannes Stricker, kaufmännischer Leiter Hör- verlag: Ich bin überzeugt davon, dass der Hörbuchmarkt und das Hörbuchpublikum 2006 weiter wachsen werden. Suchen auch weiterhin Superstars in Deutschland: Edgar Berger (Sony BMG, l.) und Holger Strecker (RTL Enterprises) Das war 2005: Lieblingsplatten und Live-Highlights der Redaktion MusikWoche-Redaktionsmitglieder nennen ihre drei Lieblingsalben des vergangenen Jahres und ihr bestes Konzerterlebnis. Manfred Gillig-Degrave · Brian Eno – Another Day On Earth · Wilco – A Ghost Is Born · Kate & Anna McGarrigle – La Vache Qui Pleure Kari Bremnes in der Muffathalle in München; Wilco Norbert Schiegl · Damian Marley – Welcome To Jamrock · Roll Deep – In At The Deep End · John Legend – Get Lifted Art Brut im Atomic Cafe in München Knut Schlinger · Kaiser Chiefs – Employment · Maximo Park – A Certain Trigger · Hanne Hukkelberg – Little Things Den größten Spaß hatte ich beim gemeinsamen DJ-Abend mit Norbert Schiegl im Münchner Wohnzimmer-Club Ex-Cess Frank Medwedeff · Antony And The Johnsons – I Am A Bird Now · Babyshambles – Down In Albion · Saint Thomas – Children Of The New Brigade Antony And The Johnsons in der Manufaktur in Schorndorf Birgit Schlinger · Truls Mørk – Bach: Cello Suites · Alexandre Tharaud Joue Bach – Concertos Italiens · Julia Fischer – Bach: Sonaten & Partiten für Violine BWV 1001-1006 Night Concert – Martha Argerich Meets Friedrich Gulda im Bayerischen Nationaltheater in München Daniela Gutfleisch · The Ark – State Of The Ark · Kaiser Chiefs – Employment · Mattafix – Signs Of A Struggle Das Live8-Konzert im Londoner Hyde Park Dietmar Schwenger · Mylo – Destroy Rock & Roll · Christina Stürmer – Schwarz Weiß · Schiller – Tag und Nacht Das zweite DJ-Set von Paul van Dyk bei der Popkomm-Closing-Party im E-Werk Katarina Kezeric · Hard-Fi – Stars Of CCTV · Emir Kusturica & The No Smoking Orchestra – Live Is A Miracle – Live · The Killers – Hot Fuss Die White Stripes auf dem Exit Festival in Novi Sad; die Stereo MC’s und Hard-Fi in München 1+2/2006 11 das bringt 2006.dossier gen. Beim Ticketing ist der Massenmarkt ebenfalls noch nicht hinreichend erschlossen. Auf allen angesprochenen Ebenen werden wir für unsere Sender versuchen, mit der Musikindustrie gemeinsam maßgeschneiderte Kooperationen zu kreieren, die diese Absatzmärkte schneller erschließen helfen. Mario Mendrzycki: Das Onlinegeschäft für Recorded Music muss deutlich profitabler werden. Die Präsentation wird kontinuierlich kundenfreundlicher. Insofern ist von einer stetig ansteigenden Akzeptanz auszugehen. Im Ticketing wird der Onlineanteil fraglos deutlich zunehmen. Gottfried Zmeck: Dieses Segment wird deutlich wachsen. Wir selbst wollen dazu ein beitragen, indem wir auf GoldStar TV und Hit24 eigene MP3-Stores lancieren. Folkert Koopmans: Das Onlineticketing wird auf über 50 Prozent gehen. Henning Tögel: Ich erwarte einen ständig steigenden Stellenwert bei breiter Käuferschicht. Joel Berger: Musik wird mobiler: Auf dem Handy wird die komplette Vermarktungsund Nutzungskette von Musik abgebildet: Promotion über die mobilen TV-Kanäle von MTV, Verkauf über mobile Downloadstores und Konsum der Musik auf Walkman- Handys. Die Bezahlung und Auslieferung ist auch gleich auf dem selben Weg abgewickelt. Für den Konsumenten ist das Zweite Frage: Welchen Stellenwert wird das Onlinegeschäft mit Downloads, mobilen Angeboten oder Onlineticketing erreichen? Bernd Dopp: Für das reine masterbasierte digitale Content-Business erwarte ich einen Anteil von zwölf Prozent am Gesamtmarkt; für Warner Music einen Anteil am Gesamtumsatz über Marktniveau. Kurt Erping: Grundsätzlich sehe ich dem digitalem Geschäft positiv entgegen, obwohl ich mir nicht erlauben möchte, jetzt schon eine Prognose abzugeben, da sich dieser Geschäftszweig in den nächsten Jahren erst stabilisieren und etablieren muss. Katja Bittner: Ich denke, dass die Bedeutung des digitalen Geschäfts weiter zunehmen wird. Vor allem im Mobile-Bereich wird im nächsten Jahr einiges passieren – und das werden wir auf der Popkomm deutlich zu spüren bekommen. Boris Rogosch: Zehn Prozent des Gesamtmarktes durch nicht physischen Vertrieb halte ich für möglich. Onlineticketing als digitales, massenmarkt-taugliches System ist überfällig und hat eine große Zukunft. Fitz Braum: Mobile Angebote und das Onlinegeschäft werden erheblich zur Stabilisierung des Marktes beitragen. Edgar Berger: Das digitale Geschäft beträgt zur Zeit circa vier Prozent des Gesamtgeschäfts. Wir hoffen auf sieben Prozent. Goetz Elbertzhagen: Ich glaube, dass der Stellenwert in Bezug auf Downloads weiterhin überschätzt wird. Insofern wird es zwar weiter nach oben gehen, aber nicht die Verluste der zurückgegangenen CD-Verkäufe auffangen. Ganz anders beim Onlineticketing: Das läuft wie „geschmiert“. Holger Strecker: Auch wenn man sieht, dass Deutschland in der digitalen Vermarktung etwa gegenüber den USA immer noch hinterherhinkt, sehe ich in den Downloads und auch dem Ticketing via Internet eine Riesenchance, bei zurückgehender Präsenz von Musikverkaufsstellen, die Überall- Verfügbarkeit und somit den Absatz von Musikprodukten wieder nachhaltig zu steigern. Hier sind vor allem die Themen „Akzeptanz für legale Downloads“ und „Hardwaredurchdringung“ entscheidend, um das Massengeschäft in Gang zu brinein enormer Mehrwert, der sich letztlich bei allen Beteiligten auch wirtschaftlich bemerkbar machen sollte. Peter Schwenkow und Frank Maass: Online ist die Zukunft, und im Ticketing wird der Weltmarktführer Ticketmaster neue Benchmarks setzen. Das Online-Geschäft mit Downloads, mobilen Angeboten und auch Online-Ticketing wird ganz sicher weiter an Bedeutung zunehmen. Ob es allerdings die Verluste der letzten Jahre im Tonträgermarkt schon 2006 kompensieren kann, da sind wir skeptisch. Klaus Bönisch: DasOnlinegeschäft wird einen immer größeren Stellenwert erhalten. Björn Gralla: Es wird einen sehr hohen Stellenwert haben, jedoch sicher nicht den Peak erreichen. Kurt Thielen: Zumindest was den Singlebereich angeht, erwarte ich dass hier Downloads weiter gegenüber der physischen VÖ aufholen oder sie in einigen Repertoirebereichen sogar überholen – vor allem wird hier der mobile Markt helfen. Auch bei den Alben wird es Fortschritte geben, die auch verlorene Kunden der Musikbranche zurückgewinnen. Olaf Danner: Der Stellenwert wird nicht wesentlich höher sein als jetzt, aber er wird sich kontinuierlich steigern. Hubert Wandjo: Der Online- Bereich wird auch 2006 wieder dreistellige Zuwachsraten erreichen und zur Stabilisierung der wirtschaftlichen Situation in der Branche beitragen. Johannes Stricker: Online-Angebote werden spürbar zur Steigerung der Bekanntheit von Hörbüchern beitragen. Sind sie attraktiv, überzeugend und userfreundlich gemacht, bieten sie beste Chancen, neue Nutzer und Käufer für Hörbuchinhalte zu begeistern. Aus diesem Grund auch unsere Entscheidung, uns als Gesellschafter an dem Download-Portal www.claudio.de zu beteiligen. Der Umsatz mit Downloads wird sich weiterhin im einstelligen Bereich bewegen. Erwarten kontinuierliche Steigerung im Onlinegeschäft: Olaf Danner (SKS Michael Russ, l.) und Gottfried Zmeck (Goldstar TV) „Onlineticketing ist überfällig und hat eine große Zukunft “ Boris Rogosch 12 1+2/2006 dossier.das bringt 2006 Dritte Frage: Wer oder was ist Ihr musikalischer Hoffnungsträger für 2006? Katja Bittner: Mein musikalischer Hoffnungsträger ist Culcha Candela. Ich bin sicher: Wenn es eine Band gibt, die es international schaffen könnte, die die deutschen Grenzen verlassen und somit deutsche Musik ins Ausland bringen könnte, dann sind sie es. Boris Rogosch: Ein musikalischer Hoffnungsträger ist für mich alles, was den Markt wachsen lässt und dabei hörbar ist. Fitz Braum: Mein musikalischer Hoffnungsträger für 2006 ist Joy Denalane. Edgar Berger: Musikalische Hoffnungsträger gibt es einige. Beispielsweise Pink, die mit ihrem lang ersehnten neuen Album im April rauskommt. Aber auch Christina Aguilera, Dido, Justin Timberlake, Beyoncé, Maroon 5 und viele mehr. Im nationalen Produktbereich freuen wir uns auf Veröffentlichungen von Silbermond, Oomph, Mia, Joy Denalane, Peter Maffay, Andrea Berg und Yvonne Catterfeld. Goetz Elbertzhagen: Mein musikalischer Hoffnungsträger für 2006 ist nach dem ersten Abhören der neuen Valentine-Demos eindeutig Valentine. Aber auch ein neues Album von Michelle, unter einem ganz neuen Motto, wie auch ganz neue Künstler im Bereich progressiver Rock/ Punkrock wie etwa Lolita Nace oder Muff. Holger Strecker: Da ich ja weiß, welche großartigen Talente wir hier in der Endauswahl haben, sind meine Hoffnungsträger ganz klar der Gewinner oder die Gewinnerin der dritten Staffel unseres Erfolgsformates „DSDS“. Folkert Koopmans: James Blunt. Bernd Dopp: Wir haben zum Glück das Privileg, mit vielen großartigen Künstlern zusammenarbeiten zu dürfen, sodass es nicht richtig wäre, einen Einzelnen zu benennen. Mario Mendrzycki: Kelly Clarkson. Joel Berger: Ich hoffe auf die Flat Fee – so viel Musik hören, wie, wo und wann ich will, und dass immer alle Tracks verfügbar sind für den Preis eines Albums pro Monat. Ich bin gespannt, ob Musik wirklich schon als Service wahrgenommen werden wird, oder ob die Konsumenten noch in der Produktdenke verhaftet bleiben. Frank Maass: Unsere Hoffnungsträger sind – neben Anna Netrebko – ganz klar zwei Menschen, mit denen ich sehr froh bin, zusammenarbeiten zu können: Peter Schwenkow mit seinem unglaublichen Gespür für interessante Live-Projekte und Live-Künstler und mein Freund, Partner und Geschäftsführer bei DEAG Music, André Selleneit, sowie alle zukünftigen DEAG Music-Acts, Produzenten und Kreativen, mit denen wir bei DEAG und DEAG Music zusammenarbeiten werden. Gottfried Zmeck: Ich hoffe, dass der Erfolg heimischer Bands und Interpreten weiter anhält. Vicky Leandros ist zu wünschen, dass sie im Mai in Athen für Deutschland ein respektables Ergebnis holt. Klaus Bönisch: Christina Stürmer und die Höhner. Björn Gralla: Da gibt es einige. Wenn man einmal von unserem Künstlerstamm ausgeht, sehe ich vor allem bei Rapsoul, Oomph! und Sandra Nasic für 2006 hohe Chancen auf eine erfolgreiche Vermarktung in allen Bereichen. Henning Tögel: Singer/Songwriter wie James Blunt. Kurt Erping: Meine musikalischen Hoffnungsträger für 2006 sind alle Schwerpunktprodukte, die wir im nächsten Jahr veröffentlichen werden. Kurt Thielen: Meinen Hoffnungsträger kann ich leider noch nicht verraten; der Vertrag ist noch nicht unterschrieben – aber die Band kommt aus Frankreich. Olaf Danner: Jamie Cullum. Hubert Wandjo: Meine Hoffnungsträger sind unsere Musikstudenten mit ihren Bands und Projekten; etliche von ihnen werden sich mit Veröffentlichungen 2006 in der Szene bemerkbar machen. Johannes Stricker: Mein literarischer Hoffnungsträger ist gleichzeitig ein Klassiker: Der 100. Geburtstag von Samuel Beckett am 13. April und die begleitenden Veröffentlichungen wie etwa unser Hörbuch „Wir sind Zauberer“. Das könnte ein Impuls sein, sich mit dem Autor und seinem Werk auf völlig neue Weise zu beschäftigen. In der Regel steht bei ihnen der Künstler im Mittelpunkt aller Hoffnungen und Erwartungen in die Zukunft (v.l.n.r.): Peter Schwenkow (DEAG AG), Folkert Koopmans (FKP Scorpio), Henning Tögel (Moderne Welt) und Fitz Braum (Four Music) „Ich hoffe, dass der Erfolg heimischer Interpreten anhält“ Gottfried Zmeck

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