Die Deutsche Landesgruppe der IFPI versendet seit dem 14. August Instant Messages an die Nutzer von Tauschbörsen. In diesen Mails werden zunächst Anbieter von besonders vielen Tracks auf die von ihnen begangene Verletzung von Urheberrechten hingewiesen. Außerdem weist die Nachricht, die über Mailfunktionen der Filesharing-Programme verschickt wird, auf mögliche Sanktionen hin und erläutert den Nutzern die negativen Folgen ihres Tuns für alle Musikschaffenden. Parallel dazu bringen die Phonoverbände auch die Website pro-musicorg.de online, um Internet-Angebote von Musik zu schützen und zu fördern. „Musik ist der spannendste Inhalt im Internet“, erklärt dazu Verbändechef Gerd Gebhardt. Die neue Website bietet laut Gebhardt „umfangreiche Informationen über Musik im Internet, beantwortet Fragen zu Urheberrechten und räumt mit Vorurteilen auf“. Zweck der Initiative sei zudem, „die Diskussionen über Onlineangebote von Musik mit Fakten zu bereichern. Künstler und Verwerter können von Musik nur leben, wenn die Musikfans auch dafür bezahlen. Wer dies verstanden hat, wird in Zukunft vielleicht kritischer über die vielen illegalen Musikangebote im Internet denken.“ Eine internationale Version dieser Kampagne existiert bereits seit Mai 2003.
Musikwirtschaft warnt und informiert Filesharer
Die Deutsche Landesgruppe der IFPI versendet seit dem 14. August Warnhinweise per Instant Messages an die Nutzer von Tauschbörsen. Parallel dazu bringen die Phonoverbände die Website www.pro-musicorg.de online.






