Atlantic-Gründer Ahmet Ertegun musste nach einer schweren Kopfverletzung kurzfristig in ein künstliches Koma versetzt werden. Die 83-jährige Branchenlegende war bei einem Konzert der Rolling Stones anlässlich des 60. Geburtstages von Bill Clinton im Backstagebereich unglücklich gestürzt.
Der Vorfall vom 29. Oktober wurde erst jetzt bekannt, nachdem die Ärzte offenbar nicht mehr akut um Erteguns Leben fürchten. Das Konzert fand im New Yorker Beacon Theatre statt, wo gleichzeitig die ersten Aufnahmen zur Stones-Dokumentation von Regisseur Martin Scorsese gedreht wurden. Es heißt, Erteguns Zustand sei inzwischen stabil, man habe ihn aus dem Koma zurückgeholt und das Beatmungsgerät abgeschlossen. Über die Schwere seiner Kopfverletzungen wurde indes nichts bekannt.
Den Rolling Stones verhalf Ertegun im Jahr 1973 zu einem neuen Plattenvertrag in den USA. Sein Label Atlantic gründete der Sohn türkischer Diplomaten bereits 1947 zusammen mit Herb Abramson und seinem Bruder Nesuhi.






