Recorded & Publishing

Musikverleger erwarten Impulse für aktives Musizieren

Der Deutschen Musikverleger-Verband erhofft sich durch die Freigabe der Mittel für die Initiative Musik auch einen positiven Effekt auf das aktive Musizieren in Deutschland. DMV-Präsidentin Sikorski sieht allerdings noch weiteren Förderungsbedarf.

Der Deutsche Musikverleger-Verband (DMV) erhofft sich durch die Freigabe der Mittel für die Initiative Musik auch einen positiven Effekt auf das aktive Musizieren in Deutschland. DMV-Präsidentin Dagmar Sikorski sieht allerdings noch weiteren Förderungsbedarf.

„Das ist eine verheißungsvolle Investition in die Zukunft der deutschen Musik“, kommentierte Sikorski die Bereitstellung von einer Million Euro durch die Bundesregierung für die Initiative Musik. Sie wies allerdings auch darauf hin, dass die Initiative Musik mit einer Förderung von einer Million nur der Anfang sein könne von einer umfassenden Finanzierung für zahlreiche Projekte, die auf dem Musikmarkt notwendig seien. Denn die Förderung der Filmwirtschaft sei der Bundesregierung 60 Millionen Euro wert, führte Sikorski aus.

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hatte am 4. Juli die Mittel in Höhe von einer Million Euro für die Initiative Musik freigegeben. Sikorski sprach die Hoffnung aus, dass neben der Nachwuchsförderung und neuer Präsentationsformen auch insgesamt das aktive Musizieren damit Impulse erhalte. Die deutschen Musikverlage erwarten von der Initiative Musik auch Chancen im Ausland, Autoren noch besser platzieren zu können. Die DMV-Präsidentin begrüßte die geplante Kooperation mit dem Goethe Institut und anderen Institutionen. Alle Organisationen müssten eng zusammenarbeiten, um die zur Verfügung gestellten Gelder optimal nutzen zu können.

Besonderer Dank gebührten dem Staatsminister für Kultur und Medien, Bernd Neumann MdB, sowie den Bundestagsabgeordneten Steffen Kampeter (CDU) und Monika Griefahn (SPD) für ihr Engagement, erklärte Sikorski.

Mehr zum Thema