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Musikverbände wollen Musikrat erhalten

Spitzenorganisationen und -funktionäre der deutschen Musikbranche bitten in einer offiziellen Erklärung Kulturstaatsministerin Christina Weiss und Familienministerin Renate Schmidt, die Existenz des Deutschen Musikrates weiterhin zu sichern.

Spitzenorganisationen und -funktionäre der deutschen Musikbranche fordern in einem offiziellen Schreiben Kulturstaatsministerin Christina Weiss und Familienministerin Renate Schmidt auf, die Weiterexistenz des Deutschen Musikrates „im Interesse der Kulturnation Deutschland dauerhaft zu sichern“. Dem Deutschen Musikrat droht aufgrund seiner prekären finanziellen Situation die Insolvenz. Die Unterzeichner des Appells, darunter Verbände wie die Deutsche Phono-Akademie oder der idkv – Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft und Einzelpersonen wie GEMA-Chef Prof. Dr. Reinhold Kreile und CISAC-Präsident Christian Bruhn, erklären in dem Schreiben, dass sie „keine Zerschlagung des Musikrates wollen“. Die unterzeichnenden Organisationen und Personen werden demnach „nicht als Träger für Projekte des deutschen Musikrates zur Verfügung stehen“. Die Bundesregierung brauche den Deutschen Musikrat „als starken kompetenten Partner, der divergierende Interessen bündelt, sie in allen Fragen der Musik politisch berät und aktiv gestaltend das deutsche Musikleben weiterentwickelt“. Die Unterzeichner erklären ferner ihre „uneingeschränkte Solidarität mit dem Deutschen Musikrat“ und seien deshalb bereit, „durch Spenden einen Beitrag zur Lösung der finanziellen Probleme zu leisten“.