Das britische Medienunternehmen Chrysalis Group hat sein erstes Geschäftshalbjahr mit drastischen Einbrüchen beendet. Dennoch ist die Unternehmensleitung für den Rest des Jahres zuversichtlich.
In den sechs Monaten bis zum 28. Februar setzte Chrysalis mit 58,3 Millionen Pfund (85,2 Millionen Euro) rund 15 Prozent weniger um als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Vorsteuergewinn brach dabei von 2,2 Millionen auf nur noch 200.000 Pfund (292.000 Euro) ein. Netto blieb unterm Strich ein Minus von 30.000 Pfund (43.900 Euro). Vor einem Jahr war es noch ein Gewinn von 752.000 Pfund.
Chrysalis Music – eine Unternehmenssparte, die hauptsächlich als Musikverlag in Erscheinung tritt – trug mit 29 Millionen Pfund (42,4 Millionen Euro) rund 20 Prozent weniger zum Gesamtergebnis bei. Die Großhandelstochter Lasgo Chrysalis verlor sogar 35 Prozent ihrer Umsätze und steht mit 13,2 Millionen Pfund (19,3 Millionen Euro) in der Bilanz.
Das Kerngeschäft der Chrysalis Group, die Privatradios in UK, setzten mit 30,1 Millionen Pfund gut neun Prozent weniger um. Doch CEO Richard Huntingford geht davon aus, dass die zuletzt schwachen Werbeumsätze bei Stationen wie Heart, Galaxy und LBC noch während des Sommers wieder merklich anziehen werden.





