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Musikrat wehrt sich gegen Abbau von Musikunterricht

Mit dem Kongress „Musik bewegt!?“ will der Deutsche Musikrat ein Zeichen gegen den Abbau von schulischem und außerschulischem Musikunterricht setzen.

Mit dem Kongress „Musik bewegt!?“ will der Deutsche Musikrat (DMR) ein Zeichen gegen den Abbau von schulischem und außerschulischem Musikunterricht setzen. Bundespräsident Johannes Rau will den Kongress, der am 8. September in Berlin stattfinden soll, mit einem Grußwort eröffnen. Anschließend will der DMR in mehreren Expertenrunden auf die „Bedeutung der musikalischen Bildung für die gesamte Gesellschaft hinweisen, und gegen den rapiden Abbau des Musikunterrichts mobil machen“. Zu den Referenten zählen die hessische Kultusministerin Karin Wolff, Monika Griefhahn als Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Medien des Deutschen Bundestags, WDR-Intendant Fritz Pleitgen, die Dirigenten Gerd Albrecht und Roderich Kreile, der Intendant Albin Hänseroth, Klaus Meine von den Scorpions, Thomas Stein, President BMG GSA, sowie verschiedene Wissenschaftler. DMR-Vizepräsident Christian Höppner erklärt: „Wir wenden uns mit guten Argumenten gegen den dramatischen Rückbau des Musikunterrichts und rechnen mit einer breiten gesellschaftlichen Unterstützung.“