In Anwesenheit von Kulturstaatsministerin Dr. Christina Weiss eröffnete der Deutsche Musikrat am 23.März sein Generalsekretariat in Berlin und präsentierte seinen neuen Generalsekretär Christian Höppner. Der Musikpädagoge und Cellist, der seit dem Jahr 2000 Präsidiumsmitglied und Vizepräsident des Deutschen Musikrats war, nannte die stärkere Verankerung der musikalischen Bildung in den Schulen als eines seiner Kernziele. „Musik muss wieder Hauptfach werden“, forderte Höppner. Gleichzeitig kritisierte er die Schließung der Berliner Symphoniker als wirtschaftlich unsinnig. „Kultur ist ein Grundrecht und Kulturausgaben als Subventionen zu bezeichnen, wie im Koch/Steinbrück-Papier geschehen, ist falsch“, betonte auch Christina Weiss. Ausgaben für Bildung seien vielmehr Investitionen in die Zukunft. Außerdem strebe sie eine Selbstverpflichtung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Bezug auf die Radioquote an. „Die Protokollnotiz der Ministerpräsidenten im Rundfunkstaatsvertrag ist ein großer Erfolg“, meinte Weiss. Zum ersten Mal in seiner 50-jährigen Geschichte hat der Musikrat nun eine Vertretung in Berlin. Der Dachverband vertritt die Interessen von acht Mio. musizierenden Menschen in Deutschland.
Musikrat: Kulturausgaben sind keine Subventionen
In Anwesenheit von Kulturstaatsministerin Christina Weiss eröffnete der Deutsche Musikrat am 23.März sein Generalsekretariat in Berlin und präsentierte seinen neuen Generalsekretär Christian Höppner.






