Der Präsident des Deutschen Musikrats, Martin Maria Krüger, will die Politik noch stärker in die Pflicht nehmen. Er erwartet von der Bundesregierung ein eindeutiges Bekenntnis zur sozialen Sicherung der Künstler und betont, dass eine konstruktive Auseinandersetzung über die Zukunft der Künstlersozialkasse im Interesse aller Beteiligten sei. „Wir dürfen heute nicht den Grundstein für eine vorausberechenbare Altersarmut legen, die kreatives Potenzial brachliegen lässt“, erklärt Krüger in einer Pressemitteilung. Die geplante Erhöhung der Verwerterabgabe für die Künstlersozialkasse auf 5,8 Prozent bedeute das Aus für viele Veranstaltungen, da zahlreiche Veranstalter diesen Kostenanstieg nicht mehr verkraften könnten. Die Künstlersozialkasse sei jedoch ein „unverzichtbares Instrument zur sozialen Sicherung der Künstler, zu dem es keine Alternative gibt“.
Musikrat fordert Bekenntnis zur Künstlersozialkasse
Der Präsident des Deutschen Musikrats, Martin Maria Krüger, will die Politik noch stärker in die Pflicht nehmen. Er erwartet von der Bundesregierung ein eindeutiges Bekenntnis zur sozialen Sicherung der Künstler.






